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16.05.2012
Hessisches Gaststättengesetz seit 1. Mai 2012 in Kraft Vereinsveranstaltungen müssen vier Wochen vorher angemeldet werden – Alkoholmissbrauch wird konsequenter bekämpft
Am 1. Mai 2012 ist in Hessen ein neues Gaststättengesetz in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz wurde unter anderem die bisher notwendige Gaststättenkonzession abgeschafft. An deren Stelle tritt eine Anzeige, die spätestens sechs Wochen vor Betriebsbeginn erstattet sein muss, wenn alkoholische Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle verkauft werden sollen. Dazu muss der Gewerbetreibende folgende Papiere vorlegen: n einen Nachweis (z. B. Quittung) über das beantragte Führungszeugnis zur Vorlage bei der Behörde n einen Nachweis über die beantragte Auskunft aus dem Gewerbezentralregister n einen Auszug aus dem vom Insolvenzgericht nach § 26 Abs. 2 Satz 1 der Insolvenzordnung (InsO) zu führenden Verzeichnis, n einen Auszug aus dem vom Vollstreckungsgericht nach § 915 Abs. 1 Zivilprozessordnung zu führenden Verzeichnis (Eintragungen im Schuldnerverzeichnis) und n eine Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes.
Eine Gewerbeanzeige muss auch für Gewerbebetriebe erfolgen, die keinen Alkohol ausschenken. In einem solchen Fall gelten lediglich nicht die vorstehenden Besonderheiten.
Das neue Gesetz hat auch Konsequenzen für Vereine und alle anderen, die einen Gaststättenbetrieb vorübergehend ausüben wollen, z.B. bei einem Fest oder aus Anlass einer sportlichen oder kulturellen Veranstaltung. Hier wurde bisher eine Gestattung durch die Gaststättenbehörde benötigt. Diese wurde jetzt abgeschafft und ebenfalls durch eine Anzeigepflicht ersetzt. Die Anzeige ist spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung bei der örtlich zuständigen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung zu erstatten. Anders als bisher gilt die Anzeigepflicht auch für Veranstaltungen, bei denen kein Alkohol verabreicht wird. In der Anzeige sind anzugeben: n Name und Adresse des Veranstalters n Ort und Zeitraum der Veranstaltung n die Speisen und Getränke, die verabreicht werden sollen und n die voraussichtliche Zahl der Besucher. Wird die Anzeige zu spät erstattet, kann das mit einem Bußgeld geahndet werden.
Ein wichtiges Ziel des Gesetzes ist es, die Auswüchse übermäßigen Alkoholkonsums einzudämmen. So sind neuerdings alle Praktiken verboten, die zu übermäßigem Alkoholkonsum sowohl in Gaststätten als auch bei vorübergehendem Gaststättenbetrieb führen. Darunter fallen die Veranstaltung von Trinkwettbewerben wie z. B. Koma- oder Ballermannpartys, Aktionen wie „Kübelsaufen“, „Saufen bis zum Umfallen“ usw. Besonders problematisch sind darüber hinaus sogenannte. „All-inclusive-Partys“, bei denen mit einem pauschalen Eintrittspreis der gesamte spätere Getränkekonsum, einschließlich Alkohol, abgegolten wird. Solche Konzepte verleiten insbesondere jüngere Leute häufig dazu, den Eintrittspreis „hereinzutrinken“. Unzulässig sind auch „Flatrate-Partys“ oder „Geiz-ist-geil-Tage“, bei denen alle oder bestimmte alkoholische Getränke verbilligt und unbegrenzt abgegeben werden. Wer hiergegen verstößt, riskiert eine Geldbuße bis zu 10.000 €.
Zuständige Gaststättenbehörden sind wie bisher die Ordnungs- und Gewerbeämter bei den Städten und Gemeinden. Diese müssen gegebenenfalls auch die Untersagung der gastgewerblichen Tätigkeit verfügen.
14.05.2012
Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen, sich an diesem Nachmittag ausführlich über die Villmarer Vereinskultur, die Ortsvereine und Gruppierungen sowie deren Ziele und Aktivitäten zu informieren.
34 Vereine aus allen Ortsteilen haben ihre Teilnahme angemeldet und werden den hoffentlich zahlreichen Besucherinnen und Besuchern „ihren“ Verein gerne vorstellen.
Bei dem breitgefächerten Angebot ist sicher für jede Altersgruppe etwas Interessantes dabei. So wird z. B. auf dem Freigelände Pony-Reiten angeboten, auf der Bühne kann man sich eine Tanz- und eine Kinder-Ballettvorführung sowie eine Skigymnastik-Performance ansehen oder Akkordeon-Musik hören.
Das Team der „Klickermill“ bietet u. a. Kaffee, Kuchen u. Eis auf der Terrasse an.
14.05.2012
Aufgrund der positiven Resonanz findet das beliebte Fest auch in diesem Jahr wieder statt. Der MGV Teutonia Villmar lädt hierzu alle Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein.
Eröffnung ist am Donnerstag (Christi Himmelfahrt) um 11:00 Uhr an der „Friedens-Eiche“ auf der Struth.
Vom Grill gibt es Steaks und Würstchen, am Nachmittag erwartet die Besucher ein großes Kuchenbuffet mit selbst gebackenen Kuchen. Natürlich darf auch der Schnaps nicht fehlen: Diesen gibt es traditionell - wie damals – zum Preis von einem Groschen.
Für die kleinen Besucher steht den ganzen Tag über ein Kinderkarussell zur Verfügung. Auch die Sängerinnen und Sänger der Teutonia werden selbstverständlich einige Kostproben ihres Gesangs zum Besten geben.
Das Groschenfest findet bei jeder Witterung statt; für eventuell benötigte Unterstellmöglichkeiten ist bestens gesorgt.
26.04.2012
NEU: High School Aufenthalt in der Südsee und 3-monatige Aufenthalte in Kanada
Ein Schuljahr in den USA, in Kanada, Australien oder Neuseeland zu verbringen, ist für viele junge Leute ein Traum. Im Ausland zur Schule gehen, Land und Leute kennen lernen, die Sprachkenntnisse verbessern, Freunde fürs Leben finden und einfach mal über den eigenen Tellerrand hinaus sehen, ist meist die Motivation, den vielleicht schönsten Teil der Schulzeit im Ausland zu verbringen.
High School Aufenthalt auf den Cook Islands (neu ab Sommer 2012) Neben dem Wahlprogramm in Kanada, Australien oder Neuseeland bietet TREFF ab diesem Sommer die Möglichkeit, einen Schulaufenthalt auf den Cook Islands in der Südsee zu verbringen. Die Cook Islands sind ein unabhängiger Inselstaat im Südpazifik, mit sehr engen Bindungen an Neuseeland. In diesem, größtenteils von Korallenriffen umgebenen, tropischen Pradies findet man türkisblaue Lagunen und schneeweiße Sandstrände, unzählige Kokospalmen und ganzjährig warme Temperaturen. TREFF ist der einzige Anbieter, der High School Aufenthalte in der Südsee anbietet.
High School Kanada und Neuseeland - Bewerbung für Sommer 2012 noch möglich Wer ab Sommer 2012 in Kanada oder Neuseeland zur Schule gehen möchte, für den wird es höchste Zeit, sich bei TREFF für einen High School Aufenthalt zu bewerben. Die Bewerbungsfristen enden bald. In Kanada bietet TREFF ab Sommer auch 3-monatige Aufenthalte an. Auf der Website www.treff-sprachreisen.de kann man sich online bewerben und weitere interessante Informationen wie z.B. Schülerberichte oder Fotos von Teilnehmern sehen.
Kostenloses Informationsmaterial zu den Schulaufenthalten in den USA, in Kanada, Australien, Neuseeland und Cook Islands sowie zu Sprachreisen für Schüler und Erwachsene weltweit erhalten Sie bei:
TREFF - International Education e.V., Negelerstraße 25, 72764 Reutlingen Tel.: 07121 - 696 696 - 0, Fax.: 07121 - 696 696 - 9 E-Mail: info@treff-sprachreisen.de, www.treff-sprachreisen.de
25.04.2012
Der Marktflecken Villmar lädt ein zum Thema Gebührensplitting
Zum 01. Januar 2013 wird die getrennte Abwassergebühr im Marktflecken Villmar eingeführt. Zurzeit werden gerade diesbezüglich verwaltungsseitig die Erfassungsbögen der versiegelten Flächen auf Basis der Orthofotos erstellt. Der Marktflecken Villmar lädt zu dieser Thematik alle interessierten Mitbürger am 03.Mai 2012 um 19:00 Uhr in die König-Konrad-Halle ein, wo auch das begleitende Ingenieurbüro den aktuellen Sach- und Projektstand präsentiert. Des Weiteren werden allgemeine Informationen rund um das Thema Gebührensplitting und zum Fragebogen erläutert, der den Mitbürgern Anfang Mai zugesendet wird. Mittels eingerichteten Infohotlines und speziell eingerichteten Bürgersprechzeiten, wird der Marktflecken Villmar ratsuchenden Bürgern beim erfassen der Erhebungsbögen helfen. Nähere Informationen zum Thema sind auch unter der neuen Rathaushompage unter dem Link: http://marktflecken-villmar.de/2011/09/gesplittete-abwassergebuehr-villmar/#more-1865 zu finden.
05.04.2012
Wasserschaden in der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ in Villmar
Im Flur der Villmarer Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ wurde Ende 2011 ein Wasserschaden festgestellt. An der im Fußbodenbereich verlegten Wasserleitung wurden mehrere defekte Pressverbindungen gefunden. Dieser Schaden wurde der Gebäudeversicherung des Marktfleckens Villmar gemeldet. Durch den Gutachter der Versicherung wurde festgestellt, dass der Anhydritestrich durch den Wasserschaden so beschädigt ist, dass der Estrich und Fußbodenbelag im gesamten Flur- und Küchenbereich komplett erneuert werden muss. Um den Betrieb in der Kindertagesstätte während den Sanierungsarbeiten aufrecht zu erhalten sind verschiedene Nebenarbeiten erforderlich.
- - Errichtung eines neuen Kindergarteneingangs
- - Ausgliederung der Küche und Büro in Container
Mit den Sanierungsarbeiten wurde in der 14. KW 2012 begonnen und werden in ca. 8 Wochen abgeschlossen sein. Der Versicherungsschaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich.
30.03.2012
Beseitigung von pflanzlichen Abfällen durch Verbrennen
Aus gegebenem Anlaß wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, daß sogenannte Zweckfeuer, bei denen nur pflanzliche Abfälle verbrannt werden dürfen, beim hiesigen Ordnungsamt angemeldet werden müssen. Die Anmeldung hat mindestens 2 Werktage vor Beginn der Verbrennung unter Angabe der Lage und Größe des Grundstücks, Art und Menge des Abfalls und Name, Alter und Anschrift der Aufsichtsperson zu erfolgen. Was bei der Verbrennung außerdem noch zu beachten ist, kann aus der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen vom 17.03.1975 unter nachstehendem Link im Internet nachgelesen werden.
30.03.2012
Umweltministerium warnt vor zunehmender Waldbrandgefahr in Hessen
Das Hessische Umweltministerium warnt aufgrund der trockenen Witterung und der angestiegenen Temperaturen vor einer zunehmenden Brandgefahr in den Wäldern Hessens.
„Bevor im Frühjahr bei Sträuchern, Bäumen und Bodenvegetation frisches Grün stärker ausgetrieben ist, stellen vertrocknetes Reisig und Laub sowie Gras des Vorjahres eine potentielle Brandgefahr für die Wälder dar“, erklärte das Umweltministerium. Viele Menschen unterschätzen diese Gefahr im Frühjahr. Auswertungen der zurückliegenden Jahre verdeutlichen aber, dass in Hessen die Monate April und August die mit Abstand höchste Anzahl von Waldbränden im Jahresverlauf aufweisen. Im vergangenen Jahr gab es in den Frühjahrsmonaten (März-Mai) insgesamt 40 Waldbrände in Hessen.
Der Witterungsverlauf der zurückliegenden Wochen hat in weiten Teilen Hessens zu einer Erhöhung der aktuellen Waldbrandgefahr geführt. Im März seien bisher 6 Waldbrände registriert worden.
Nach aktuellen Daten besteht für Hessen flächendeckend mittlere bis lokal hohe Waldbrandgefahr. Aufgrund eines vorhergesagten Temperaturrückgangs und ggf. leichter Niederschläge ist ab dem Wochenende zumindest vorübergehend mit einer leichten Abnahme der Waldbrandgefahr zu rechnen. Das Umweltministerium bittet dennoch alle Besucher, insbesondere mit Blick auf die zunehmende Freizeitnutzung im Wald während der Osterferien, um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.
Im Wald ist das Rauchen zwischen Anfang März und Ende Oktober grundsätzlich verboten. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus.
Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.
Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.
28.03.2012 Gemeinde hat in Sachen DSL-Versorgung ihre Hausaufgaben gemacht
Bürgermeister Hepp machte in der jüngsten Gemeindevorstandssitzung nochmals deutlich, dass der Marktflecken Villmar bei der Durchführung der DSL-Versorgung seine Aufgaben gemacht hat. In diesem und in anderen Fällen, so der Bürgermeister, wird seitens eines Villmarer Internetportal Effekthascherei betrieben und Fehlinformationen in die Öffentlichkeit gestreut. Im Rahmen eines Verbundes mit Nachbarkommunen hat sich der Marktflecken an einer DSL-Ausschreibung für eine Funklösung der Ortsteile Langhecke, Falkenbach und Weyer beteiligt. Aufgrund einer in den Ortsteilen durchgeführten Umfrage bestand für die Ortsteile Seelbach und Aumenau kein Bedarf. Seitens der Telekom wurde nur für die Ortsteile Villmar und Weyer eine Glasfaserlösung angeboten. Hierbei belaufen sich die Kosten für Villmar auf 60.224,00 € und für Weyer 200.861,00 €. Vor dem Hintergrund der Haushaltsgrundsätze schied eine solche Lösung für Weyer als nicht bezahlbar aus. Jedoch stellen die Kosten für Villmar, nicht zuletzt unter Berücksichtigung des Gewerbestandortes, eine anzustrebende Lösung dar. Zumal vor Jahren eine solche Lösung für Villmar noch über 250.000,00 € gekostet hätte. Eine Bezuschussung wurde seitens der Gemeinde für die Glasfaserlösung beantragt. Jedoch wurde auf Empfehlung der hierfür zuständigen Wirtschaftsbank Hessen dieser Antrag wieder zurückgezogen, da hierfür keine Bezuschussung in Aussicht gestellt werden konnte. Bzgl. der Glasfaserlösung für Villmar lobte der Bürgermeister die gute und reibungslose Zusammenarbeit der beiden Bauhöfe von Runkel und Villmar. Bis zum 30.06.2012 soll Villmar mit Glasfaser versorgt sein.
Im Zusammenhang mit Fördermitteln wurde der Gemeinde verdeutlicht, dass lediglich eine Bezuschussung für die Funklösung möglich sei. Dies hängt damit zusammen, dass seitens des Landes die wirtschaftlichste Lösung bezuschusst werde. Nach Darstellung der Wirtschaftsbank handelt es sich dabei um die Funklösung. Des Weiteren hängt die Bezuschussungshöhe auch von der Anzahl der beteiligten Kommunen ab. Neben Villmar haben Runkel, Weinbach und Weilburg in diesem Verbund eine Funklösung beauftragt. Die Kosten für den Marktflecken Villmar belaufen sich hierbei auf 85.404,00 € abzgl. 60% Förderung durch die Wirtschaftsbank (51.242,00 €) verbleiben letztlich tatsächliche Kosten von 34.162 € bei der Gemeinde. Hätte Villmar alleine die Funklösung vergeben, hätte man zwar einen Zuschuss von 102.242,40 € erhalten, jedoch noch Kosten von 68.161,60 € tragen müssen. Die Ortsteile Langhecke, Falkenbach und Weyer sollen bis Ende des Jahres versorgt sein.
28.03.2012
Gemeindehaus Brühlstraße 30, Weyer, steht zum Verkauf
Der Marktflecken Villmar bietet das gemeindeeigene Wohnhaus in der Brühlstraße Nr. 30 im Ortsteil Weyer zum Kauf an. Die Preisvorstellung beträgt 180.000 €. Näheres kann auf unserer Homepage unter der Rubrik „Grundstücksbörse“ entnommen werden. Dennoch muss die Verwaltung, wie schon des Öfteren, Falschmeldungen auf einem anderen „Villmarer“ Internetmedium entgegenwirken. Die Gemeinde hat dieses Haus im Rahmen der Dorferneuerung Weyer im Jahr 2002 für rd. 105.800 € umfangreich saniert. Hierfür erhielt die Gemeinde 75% Fördermittel, mithin 79.300 €. Dadurch hat die Gemeinde einen wesentlichen Schritt zur Instandhaltung ihrer Immobilie vorgenommen. Das Haus hätte heute nicht den vorgenannten Verkaufswert von 180.000 €, wäre es nicht seinerzeit grundhaft saniert worden. Über ihre originäre Aufgabenstellung ist sich die Gemeinde Villmar sehr wohl bewusst und weiß auch, dass Fiskalvermögen in Form eines Gemeindehauses nicht hierzu gehört. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die bei einem Verkauf erzielten Einnahmen in die erforderlichen umzusetzenden Auflagen der Volkshalle Weyer fließen, hat die Gemeinde stets ihre soziale und wirtschaftliche Verpflichtung im Focus. Letztlich hat sich jedoch die Gemeinde gegenüber populistischen Darstellungen für ihre Vorgehensweisen nicht zu rechtfertigen.
Bürgermeister trägt die moralische Verantwortung für die Schulden des Marktfleckens Villmar
Zu den Verbindlichkeiten des Marktfleckens Villmar im Haushalt 2012, Stand 01.01.2012, in Höhe von 11,8 Mio. Euro übernehme ich gerne die Mitverantwortung, da ich weiß und hoffentlich alle Villmarer Bürgerinnen und Bürger wissen, was dafür geschaffen wurde.
Bei Amtsantritt am 01.07.1994 übernahm ich 4,0 Mio. Euro Schulden. Kein m² Bauland war in der Bodenbevorratung. Baugebiete wurden in allen Ortsteilen erschlossen und verkauft. Am 01.01.2012 sind noch zu veräußernde Baugrundstücke im Wert von 2,6 Mio. Euro vorhanden, die dem Schuldenstand entgegenstehen.
Stolz bin ich auch auf die Realisierung folgender Infrastrukturmaßnahmen, die das Leben in Villmar lebenswert machen. Anbei eine Entwicklung über die Verbindlichkeiten:
Schuldenstand zum 01.07.1994 4.193 Mio. € Schuldenstand zum 31.12.2011 11.654 Mio. € abzgl. Bestand an verkaufsfertigen Bauplätzen 2.600 Mio. € verbleiben 9.054 Mio. €
Hier eine Aufstellung eines Teiles der Investitionen abzgl. Zuschüsse
· Marmorbrücke Villmar 0.435 Mio. € · Kindergarten Villmar Neubau 0.602 Mio. € · Kindergarten Aumenau Neubau 0.776 Mio. € · Feuerwehrgerätehaus Aumenau Neubau 0.305 Mio. € · Feuerwehrgerätehaus Villmar Neubau 0.391 Mio. € · Feuerwehrgerätehaus Jugend Weyer Umbau · Feuerwehrgerätehaus Langhecke Neubau 0.200 Mio. € · Landankauf Sportplatz Weyer 0.145 Mio. € · Sportanlage Zuschuss RSV Weyer 0.188 Mio. € · Sportanlage Zuschuss TuS Aumenau 0.200 Mio. € · Fernwirkanlagen Wasser 0.512 Mio. € · Sanierung ehem. Lehrerwohnhaus Weyer 0.148 Mio. € · Dorferneuerung Weyer Gemeindeanteil 0.500 Mio. € · Neubau Seelbachtalhalle, OT. Seelbach 1.660 Mio. € · Wasserleitung Langhecke 0.270 Mio. € · König-Konrad-Halle Sanierung 1.000 Mio. € · Spielplätze, Feuerwehrgerätschaften, Rest Wasser- versorgung und diverse andere Maßnahmen 1.291 Mio. € · Gemeindeanteil der Straßen-, Wasser- und Kanalbau- Maßnahmen Wingertstraße, Aumenau und Kapellen-, Zehnten- und Hochstraße, Villmar 1.900 Mio. €
Zwischensumme dieser Investitionen 10.523 Mio. €
Keiner konnte die Finanzkrise des Jahres 2009/2010 voraussehen. Hier fehlten uns ab 2009 jährlich 1 Mio. Euro an Steuereinnahmen. Weiterhin kürzte das Land den kommunalen Finanzrahmen um 340 Mio. Euro, das bedeutet für Villmar Mindereinnahmen pro Jahr von rd. 400.000,00 €.
Ich hoffe, mit diesen Erläuterungen den Bürgerinnen und Bürgern ein Bild gezeigt zu haben, das keinen Sonnenuntergang, sondern einen Sonnenaufgang zeigt.
Hermann Hepp Bürgermeister
21.02.2012
Erstmals Immobilienmesse in Villmar Von der Lahn bis in den Goldenen Grund: Eine Region geht neue Wege
Der demografische Wandel und seine Auswirkungen werden allerorts diskutiert und Strategien entwickelt, um gegensteuern zu können. Der heimische Raum muss in dieser Konzeption als Wohn- und Wirtschaftsstandort wieder an Attraktivität gewinnen. Um hier nachhaltige Impulse setzen zu können, gehen die Gemeinden Brechen, Hünfelden und Villmar nun in die Offensive.
Bei der erstmals veranstalteten Immobilienmesse am Sonntag, 26.2.2012, ab 14.00 Uhr in der König-Konrad-Halle, Villmar, sollen vor allem die vorhandenen Potenziale (privat und kommunal) auf dem Grundstücksmarkt transparent gemacht werden mit dem Ziel, dass
Auf der Messe sollen bevorzugt die Objekte in den Ortskernen angeboten und gleichzeitig die Baulückenaktivierung angestoßen werden. Spezielle Förderprogramme in den Bereichen Sozialer Wohnungsbau (Eigenheimförderung und Hessendarlehen), Wohnen im Alter oder mit Behinderung sowie eine Energiesparberatung usw. werden durch Kurzvorträge und vielfältiges persönliches Beratungsangebot in den Fokus der Veranstaltung gestellt. Die heimischen Banken (Kreissparkassen Limburg und Weilburg sowie die Volksbank Limburg) bieten am Messetag ebenso kostenlose Beratung für Bauherren und Kaufinteressenten und runden das vielseitige Angebot an diesem Tag ab.
14.02.2012
Klarstellung bez. Beitrag HR vom 12.02.2012 bezüglich „Gülle“
Das Gesundheitsamt wurde angefragt auf Grund des Artikels der VN vom 01.02.12 in dem der Ehec Erreger erwähnt wurde im Zusammenhang mit den gemeindeeigenen Quellfassungen und dem Aufbringen von Gülle. (s. auch Rathaus Pressemitteilungen vom 9.02.2012) Seitens des Gesundheitsamtes gab es keinen weiteren Handlungsbedarf. Die Gemeinde hat bauamtsseitig am 6.02.2012 den Artikel der VN (vom 6.02.2012 Thema „Gülle“) als Beweismittel zur Anzeige bei der unteren Wasserbehörde gebracht, die daraufhin auch sofort tätig wurde. Insofern wurde von der Gemeinde kurzfristig und gesetzeskonform alles gemeldet. In den Medien wurde fälschlicherweise der Eindruck erweckt, man würde gemeindeseitig das verbotene Aufbringen von Gülle in Frostzeiten nicht nachverfolgen.
11.02.2012
DSL Funklösung für die Ortsteile Langhecke, Weyer und Falkenbach Die o. g. Ortsteile werden bis Dezember 2012 mit Funk-DSL versorgt. Gemeindeseitig wird auch überlegt die Ortsteile mit einem Hybrid-System zu versorgen. Das heißt, dass das Funksignal in die Verteilerstationen der Telekom eingespeist wird und mit der TAE dose (Telefondose) weitergeleitet werden kann. Damit auch Häuser mit Multiplex-Anschlüssen versorgt werden können bleibt hier die Funkvariante bestehen. Bei höheren Übertragungsraten ist es auch möglich ein Telefon (VoIP)mittels dieser Technik zu betreiben. Die Telefone sind dann an einem Router angeschlossen. Ein PC muss dafür nicht eingeschaltet sein. Für näherer Auskünfte kontaktieren Sie bitte die Firma OR-Network direkt (siehe Anhang).
09.02.2012
Aumenau: Die Gemeinde Villmar beobachtet schon seit einigen Jahren den Parameter Nitrat (Grenzwert 50 mg/l) im Bereich Franzenstollen. Der Zeit ist der Wert mit rd. 38,4 mg/l innerhalb der Grenzwerte der DVGW Richtlinien und ist nicht zu beanstanden. Das Gesundheitsamt vom Kreis ist ebenfalls involviert und gibt ggf. Stellungnahmen zu einzelnen Probenparametern. Für Nitrat aus der Landwirtschaft gibt es aber hier noch keinen sehr konkreten Handlungsbedarf. Die Gemeinde hat jedoch erkannt, dass auf Grund der Werte jedoch langfristig hier eine Gefahr für das Grundwasser bestehen könnte. Im Rahmen der WRR strebt die Verwaltung deswegen Kooperationen mit Landwirten an, um Einträge zu verringern und den Landwirten ggf. Lösungen anhand zu geben wie der geplante Ertrag trotz Güllereduzierung erreicht werden kann. Darüber hinaus hat die Gemeinde die Wasserschutzzonen in Aumenau mit in das Programm genommen, um hier Ursache und Wirkung durch Landwirtschaft genauer zu untersuchen. (siehe auch Veröffentlichung Weilburger Tageblatt 16.01.12 Inhalt Startveranstaltung Kooperation Landwirte WRR)
Anmerkung Bauamt: Vorarbeiten zu den geplanten Kooperationen begannen im Sommer 2011 Es wird in dem o. g. Rahmen auch angestrebt Waldparzellen als mögliche Ursachenquellen für Nitrat zu untersuchen. Für den Schutz und Kennzeichnung der Zonen wurden im Jahr 2009 nochmal alle Schilder kontrolliert und ggf. aufgestellt. Gem. Düngemittelverordnung dürfen in der Wasserschutzzone II keine organischen Stoffe (Gülle) für die Bewirtschaftung von Feldern eingesetzt werden. In der Zone III darf gem. der Verordnung der Wasserschutzzone Dünger eingebracht werden, sofern keine anderen Bestimmungen formuliert sind. Die Verordnung im Bereich Rheinwiesen sieht keine Begrenzung vor, so dass die aktuelle Düngemittelverordnung hier gilt. Bezugnehmend auf die Einbringung von Gülle im Februar ist folgendes zu sagen: Gem. Düngemittelverordnung darf ab dem 1.2. 2012 zwar Gülle eingebracht werden, jedoch mit der Einschränkung, das bei gefrorenen Böden oder Eis und Schneebildung auf der Oberfläche der Boden nicht aufnahmefähig ist und somit die Gefahr besteht einer Rinnsalbildung in Richtung Wasserschutzzone II. Bei gegenwärtigen Temperaturen ist also der Eintrag von Gülle grenzwärtig. Anmerkung Bauamt: Es ist generell verboten Gülle auf gefrorene Böden einzubringen. Fälle in dem der Verordnung zuwider gehandelt wird, müssen der Gemeinde bzw. der Unteren Wasserbehörde gemeldet werden. Grundsätzlich ist die Quelle im Umkreis einer 50 Tagesganglinie Wasserschutzzone II geschützt. Das Wasser braucht hier auf Grund der Geologie 50 Tage, um zur Quelle zu gelangen. In dieser Zeit ist das Wasser gereinigt (Verweis DVGW-Richtlinie). Diesen Vorgaben werden erfüllt. Ehec-Bakterien Ehec- Bakterien benötigen Wärme (20-25 Grad) um langfristig zu überleben. Aus diesem Grund ist bundesweit noch kein Ehec- Fall im Quellwasser nachgewiesen worden. In diesem Zusammenhang ist nochmal darauf hinzuweisen, dass die Aufbringung von Gülle im Bereich der Wasserschutzzone II strengstens untersagt ist. Das Gesundheitsamt ist telefonisch über den vorliegenden Vorfall in Villmar ebenfalls unterrichtet worden. Landwirte können auf Anfrage Pläne der Wasserschutzzone nebst Auflagen vom Bauamt ausgehändigt bekommen.
Event-Team Pub 108
spendet für Spielplatz
Trinkwasserversorgung in Aumenau Die Gemeindeverwaltung weist in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Limburg auf eine Vorsichtsmaßnahme beim Verbrauch von Trinkwasser hin. Bei einer auf Vorschlag durch den gemeindlichen Wassermeister gezogenen Wasserprobe vom Institut Hessen Wasser wurde eine PCB-Belastung (Polychlorierte Biphenyle) im Trinkwasser von 0,26 ug/I festgestellt.
Diese Untersuchung wurde zusätzlich zu den gesetzlichen Vorgaben vorgenommen. Einen Grenzwert für PCB gibt es derzeit nicht. Die Ursache der Belastung wurde schnell lokalisiert. Sie ist auf den Anstrich der Wandung des Hochbehälters aus den 1960-ziger Jahren zurückzuführen. Es wurde darauf hin unmittelbar das Gesundheitsamt in Limburg informiert, wo bei einem gemeinsamen Treffen folgende Vorgehensweise festgelegt wurde:
Anwohner folgender Straßen in Aumenau sind betroffen: Unterm Stein, Am Falkenstein, Die grünen Stücker, Feldstraße, Auf der Heide, Höhenstraße, Jahnstraße, Sonnenstraße, Ringstraße, Elkerhäuser Straße, Leistenbachstraße 16, 21, 23, Nassaustraße, Wingertstraße, Erzstraße
Anwohner der nicht genannten Straßenzüge sind nicht betroffen!
Im neuen Jahr wird ausführlich über den aktuellen Stand informiert und neue Messwerte veröffentlicht. Für Fragen der Gesundheit betreffend steht auf Grund der Komplexität der Problematik das Gesundheitsamtes des Landkreises zur Verfügung. Ansprechpartner sind hier Frau Becker, Herr Täger und Herr Finger, Tel. 06431/296-613 (Zentrale) oder E-Mail: gesundheitsamt@limburg-weilburg.de. Das Amt ist auch zwischen den Jahren besetzt.
Selbstverständlich steht auch Bürgermeister Hermann Hepp sowie der Erste Beigeordnete, Herr Arnold-Richard Lenz, für Auskünfte zur Verfügung.
Grußwort zum 12. Weihnachtsmarkt des Marktfleckens Villmar am 3. und 4. Dezember 2011 Einem geflügelten Wort zufolge ist Vorfreude die schönste Freude. Die Vorfreude auf Weihnachten beginnt bei uns mit dem traditionellen Weihnachtsmarkt. Von diesem Anlass – das weiß in Villmar jeder – geht besondere Anziehungskraft aus. Das merkt man auch an dem regen Besuch, der schon zum Auftakt für die richtige Stimmung sorgt. Der Lichterglanz, die festliche Musik und die beschauliche Kulisse rund um das Rathaus tragen dazu bei, eine Atmosphäre aus feierlicher Besinnlichkeit, weihnachtlichem Ambiente, Gesang, Kultur, vermischt mit dem Duft von Glühwein, zu vermitteln. Unser Weihnachtsmarkt, zu dem alle Mitbürgerinnen und Mitbürger und Gäste aus Nah und Fern eingeladen sind, wird immer wieder aufs Neue freudig erwartet. Gemeinsam von der AGV, der Gemeindeverwaltung und dem Bauhof des Marktfleckens Villmar organisiert, ist der traditionelle Weihnachtsmarkt ein fester Bestandteil in unserem Veranstaltungskalender geworden. Das wunderschöne vorweihnachtliche Ambiente mit neuem Hüttenzauber vermittelt eine Atmosphäre von feierlicher Besinnlichkeit. Alljährlich zieht unser Weihnachtsmarkt eine Vielzahl von Besuchern an und ist ein beliebter Treffpunkt, sowohl für die Villmarer, als auch für zahlreiche Gäste von Nah und Fern. Die liebevoll geschmückten Stände bieten Basteleien, Handarbeiten, kulinarische Leckerbissen sowie Getränke und vieles mehr an. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgen heimische Vereine. Groß und klein kommen auf jeden Fall auf Ihre Kosten, besuchen Sie uns, es wird sich lohnen. Der diesjährige Weihnachtsmarkt findet am Samstag, 03.12.2011 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt. Die offizielle Eröffnung ist um 16.15 Uhr. Am Sonntag, 04.12.2011 beginnt der Weihnachtsmarkt um 12.00 Uhr und endet um 19.00 Uhr. Programmablauf:
Samstag, 03.12.2011 15.00 Uhr Marktbeginn 16.15 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Hermann Hepp - Chor u. Flötenkreis der Joh.-Chr.-Senckenberg-Schule - gemischter Chor Quartettverein Villmar 21.00 Uhr Marktausklang
Sonntag, 04.12.2011 11.30 Uhr Marktbeginn - weihnachtliche Musik vom Leierkasten - Lahn-Marmor-Museum – Eintritt frei 16.00 Uhr Besuch des Nikolauses 17.00 Uhr Sakrales Blechbläserensemble Villmar 19.00 Uhr Marktausklang
An beiden Tagen gibt es ein Kinderkarussell sowie ein Streichelzoo.
Für die Gestaltung des Weihnachtsmarktes gilt schon jetzt mein besonderer Dank der AGV, der Gemeindeverwaltung, dem Gemeindebauhof, vor allem den Marktbeschickern sowie den kulturellen Vereinen, die durch ihre gute Zusammenarbeit und ihr großes Engagement erneut zum Gelingen dieses Weihnachtsmarktes beitragen werden. Ihnen wünsche ich viel Erfolg, Ihren Familien einige schöne und abwechslungsreiche Stunden auf unserem Weihnachtsmarkt. In diesem Sinne wünsche ich dem Weihnachtsmarkt viele Besucher, zufriedene Händler und einen guten Verlauf. Allen Besuchern wünsche ich noch besinnliche Adventstage und ein frohes und friedliches Weihnachtsfest.
Herzlichst, Ihr
Programm
Samstag, 3.12.2011 15.00 Uhr Marktbeginn 16.15 Uhr Eröffnung durch Herrn Bürgermeister Hepp - Chor u. Flötenkreis der Joh.-Chr.-Senckenberg-Schule - gemischter Chor Quartettverein Villmar 21.00 Uhr Marktausklang
Sonntag, 4.12.2011 11.30 Uhr Marktbeginn - weihnachtliche Musik vom Leierkasten - Lahn-Marmor-Museum – Eintritt frei 16.00 Uhr Besuch des Nikolauses 17.00 Uhr Sakrales Blechbläserensemble Villmar 19.00 Uhr Marktausklang
An beiden Tagen Kinderkarussell und Streichelzoo.
1100 Jahre – Krönung des 1. Deutschen Königs 911 – 918 König-Konrad
Zu einer kleinen
Feierstunde am neu restaurierten Denkmal mit Platzgestaltung durch
ehrenamtliche
Sonntag, den 16.10.2011 um 10:30 Uhr
recht herzlich zum Denkmalplatz, Bodensteiner Lay, einladen.
Programmablauf
Für den Marktflecken Villmar Hermann Hepp, Bürgermeister
16.08.2011
Achtung: Stolperfalle - Gewerbeauskunft-Zentrale
Der Marktflecken Villmar möchte aus aktuellem Anlass alle Gewerbetreibenden und auch Vereinsvertreter auf die Geschäftspraktiken der Gewerbeauskunft-Zentrale (GWE) aufmerksam machen.
Mit einem behördenähnlichen Schreiben werden Betriebe und Vereine hinsichtlich eines Eintrags unter „Gewerbeauskunft-Zentrale.de“ angeschrieben. Im Schreiben der GWE wird der Empfänger aufgefordert, bereits vorhandene Informationen wie Adresse, Telefonnummer, E-Mail- und Internetadresse zu vervollständigen und das Schreiben unterschrieben zurückzusenden. In diesem Zusammenhang wird seitens der GWE darauf hingewiesen, dass bereits ein Schreiben per Post zugegangen sei. Hiermit wird der Empfänger in die Irre geführt und unter Zeitdruck gesetzt.
Der Marktflecken Villmar empfiehlt, dass Schreiben nicht zu unterzeichnen. Denn bei Unterschrift kommt ein Vertrag mit zweijähriger Laufzeit zustande. Die jährlichen Kosten für die Registrierung belaufen sich auf brutto 569,06 €.
05.08.2011 Roland Kunkler - 40jähriges Betriebs- und Dienstjubiläum
Der Verwaltungsangestellte im
Einwohnermelde- und Ordnungsamt des Markt-fleckens Villmar, Herr Roland
Kunkler, wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Rathaus für sein
40jähriges Betriebs- und Dienstjubiläum geehrt. Bürgermeister Hermann Hepp
überreichte Herrn Kunkler nach einer Laudatio eine Urkunde und einen
Geschenkgutschein im Namen des Gemeindevorstandes und dankte ihm für seine
geleistete Arbeit.
Vom 01.08.1971 bis zum 31.07.1973 erfolgte die Ausbildung zum Verwaltungsan-gestellten bei der Gemeinde Villmar. Roland Kunkler war der erste Lehrling der neuen Großgemeinde Villmar und blieb dieser bis heute treu.
So war es auch selbstverständlich, dass nicht nur die Kolleginnen und Kollegen, sondern auch Altbürgermeister Hubert Aumüller, der Feier beiwohnten. Im Namen des Personalrates überreichte Frau Ingrid Pohl dem Jubilar ein Geschenk.
LokalReporter, 03.08.2011 Villmarer Event-Team spendet Überschüsse aus Veranstaltungen
Wolfgang Schön vom Verschönerungsverein Villmar freute sich über einen Spendenscheck in Höhe von 300 Euro, der ihm vom “Event-Team@pub-108”, Villmar überreicht wurde.
Villmar. Das Team besteht aus einer Gruppe Villmarer Bürger die, ähnlich dem Hadamarer Modell „Stadtschänkenclub“, in ihrer Freizeit unentgeltlich hinter der Theke stehen und für den guten Zweck zapfen und das Villmarer Kulturleben bereichern möchten.
Kneipensterben Aus der Not, infolge des Kneipensterbens auf dem Lande keinen Treffpunkt mehr zu haben, wurde Anfang 2011 sozusagen die Idee geboren. Gelegentliche Kultur- und Musikveranstaltungen in der alten Kultkneipe PUB-108 abzuhalten und sämtliche, dort erwirtschafteten Gewinne wohltätigen Einrichtungen und Vereinen zu gute kommen zu lassen. Auch Projekte des Marktflecken Villmar sollen künftig Unterstützung finden. In den vergangenen Wochen wurde gesammelt und der erste Gewinn aus dem Betrieb, von dem lediglich Kosten für Einkauf von Getränken und laufende Kosten für das Gebäude abgezogen werden, wurde nun an den Verschönerungsverein Villmar ausgeschüttet.
Unterstützung Das durchweg positive Feedback seitens der Bevölkerung und die Unterstützung durch den Marktflecken Villmar und den Gebäudebesitzer Lothar Schäfer spornt das Event-Team weiter an künftig die eine oder andere Veranstaltungen ehrenamtlich zu organisieren und die Gewinne zu spenden.
Gutes Beispiel für kooperative Zusammenarbeit war das letzte Event mit dem Villmar Kult e.V., die ihr bekanntes Rock-Royal in der Kneipe abhielten und im Gegenzug beim diesjährigen Tells Bells Festival an einem Abend tatkräftig vom Event-Team unterstützt werden.
Treff für Alle „Wir wollen in unregelmäßigen Abständen der Villmarer Jugend, aber auch der älteren Generation, die Möglichkeit geben, beisammenzusitzen und gemeinsam zu feiern und sich kulturell auszutauschen” so die Stimmen der Organisatoren. Auch sollen in absehbarer Zeit gemütliche Events wie Bingo-Abende oder Jule-Turniere etc. veranstaltet werden. Für weitere Ideen ist das Event-Team immer dankbar. “Es gibt allerdings keine Speisen und kein Bier vom Fass. Lediglich Flaschengetränke und gute Laune werden angeboten.
Auch private Feiern „Es besteht aber auch die Möglichkeit für private Feiern oder Vereinsveranstaltungen das PUB-108 komplett zu mieten, erklärt Andreas Medlow. „Wer Interesse daran hat kann sich gerne an das Team wenden“. Auch für die Zukunft plant das Event-Team@pub-108 Villmar Veranstaltungen für den „guten Zweck“ und dass nicht nur im PUB-108 sondern auch auf dem diesjährigen Villmarer Weih-nachtsmarkt und im kommenden Jahr mit einer Großveranstaltung an der Lahn.
Unser Bild zeigt einen Teil der Mannschaft des Villmarer Event-Teams bei der Scheckübergabe. Das Team spendet die Einnahmen aus seinen Veranstaltungen einem guten Zweck. Erster Nutznießer war Wolfgang Schön (links) vom Verschönerungsverein aus Villmar. Das Team v.l.: Andreas Medlow, Susanne Trumpfheller, Sandra Faber und Nicole Laux.
NNP, 28.07.2011
21.06.2011
Lahn-Marmor-Museum Villmar am
7. August geöffnet (LA)
Am Sonntag, den 7. August
2011 öffnet das Villmarer
Lahn-Marmor-Museum am Brunnenplatz von 14.00 bis 17.00 Uhr wieder seine
Pforte. Der Eintritt beträgt 2 Euro/Pers. Neben den vielen Kostbarkeiten
aus Lahnmarmor, präsentiert der Verein erstmalig ein besonderes Highlight.
Vereinsmitglied und
Steinfachmann Gerhard Höhler, stellt diesmal über zwanzig selbst
entworfene und gefertigte, barocke Kerzenleuchter aus Lahnmarmor vor,
deren Farbenpracht mit eindrucksvollen Versteinerungen aus der Devonzeit
einmalig ist.
Den Werkstoff hat G. Höhler
kürzlich aus ebenso vielen verwaisten Steinbrüchen geborgen. Der
Steinspezialist kann daher dem Besucher die genaue Geburtsstätte der
Schmuckstücke nahe bringen. Zu dem bekannten Marmor-Gestein sind aus
Villmar: „ Unica A und Unica N, Wieshohl „Famosa“, Kissel „ rot und
grau“, Borngrund sowie Kalkreusch“, aus Aumenau: „Spitzwinkel und
Ulmenberg“, Steeden: „Edelrot“, Gaudernbach: „ Auberg grau,
Brunhildenstein und Reconquista“, Schupbach: „ schwarzer mit Goldader,
Korallenfels ( Rosario Korallo), Kölken, Wiedisch rot“, Balduinstein: „
tief schwarzer und bunter“. sowie Limburger „ schwarzer“ und Kubacher „
rotbunter“ zu bewundern.
Foto Aumüller
Marmorspezialist Gerhard
Höhler präsentiert selbst entworfene und gefertigte, barocke
Kerzenleuchter, deren Werkstoff aus über 20 verwaisten Lahnmarmor-Gruben
stammt.
27.06.2011
Das Ordnungsamt des Marktfleckens Villmar wird ab sofort energisch gegen das Unterlassen der Straßenreinigungspflicht vorgehen. In allen Ortsteilen, so Bürgermeister Hermann Hepp, werden teilweise Grundstücksbereiche nicht gekehrt. Dies verärgert zum einen diejenigen, welche ihren wöchentlichen Reinigungspflichten immer nachkommen und zum anderen macht das Gesamtbild des Ortes keinen guten Eindruck auf Besucher und Durchreisende.
Soweit nicht besondere Umstände (plötzliche oder den normalen Rahmen übersteigende Verschmutzungen) ein sofortiges Reinigen notwendig machen, sind Straßen am Tage vor einem Sonntag oder einem gesetzlichen Feiertag und zwar
a) in der Zeit vom 01.04. bis 30.09. bis spätestens 20.00 Uhr b) in der Zeit vom 01.10. bis 31.03. bis spätestens 17.00 Uhr
zu reinigen. Dies ist so in der Straßenreinigungssatzung des Marktfleckens Villmar geregelt. Weiterhin macht Bürgermeister Hermann Hepp deutlich, dass ein Verstoß gegen die Straßen- reinigungssatzung eine Ordnungswidrigkeit darstellt, welche seitens des Ordnungsamtes mit einer Geldbuße von 76,70 € geahndet werden kann.
Seitens des Ordnungsamtes bzw. den beauftragten Mitarbeitern werden nunmehr Kontrollen durchgeführt und letztlich ein Bußgeld verhängt. Der Bürgermeister appelliert gegenüber den betroffenen Grundstückseigentümern ihren Pflichten im eigenen und auch im allgemeinen Interesse nachzukommen.
14.06.2011
Neue
Wanderkarte für den Taunus über 400 km Wanderwegenetz Die Bildung von Touristischen Arbeitsgruppen (TAG) im Fremdenverkehrsverband „Taunus Touristik Service“ vor 2 Jahren trägt erste greifbare Erfolge. Die sehr aktive „TAG Westlicher Taunus“ unter Federführung der Stadt Bad Camberg hat jetzt eine Wanderkarte „Taunus – vom Feldberg zur Lahn“ herausgegeben. Die Bürgermeister der 15 beteiligten Kommunen Bad Camberg, Brechen, Glashütten, Grävenwiesbach, Hünfelden, Hünstetten, Idstein, Neu-Anspach, Selters, Schmitten, Waldems, Weilmünster, Weilrod, Usingen und Villmar sehen sich durch den in den letzten Jahren zunehmenden Wandertourismus bestätigt, dass der Taunus nicht nur eines der bekanntesten, sondern auch beliebtesten deutschen Mittelgebirge ist. „Die Nachfrage für buchbaren Wanderurlaub wächst ständig“ führt Bad Cambergs Bürgermeister Wolfgang Erk aus, „die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass wir ein überörtliches Wanderwegenetz schaffen, dass die Wanderer durch unseren schönen Taunus führt“. Die Bürgermeister waren sich einig, dass die einzelnen Kommunen bereits sehr schöne Rundwanderwege haben. Es fehlte jedoch das verbindende überörtliche Wanderwegenetz. Mit einer ausführlichen Wanderkarte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten, so sind die Bürgermeister überzeugt, profitiert auch die örtliche Gastronomie und Hotelerie. Auch für den örtlichen Tourismus wird es positive Impulse geben. Stolz sind die 15 Bürgermeister auch darauf, dass diese Wanderkarte ausschließlich von den beteiligten Kommen finanziert wurde. Das Wanderwegenetz hat Uwe Hartmann vom Naturpark Hochtaunus aus bestehenden Wanderwegen zusammengestellt. So entstand eine Gesamtlänge von 408 km. Das Wanderwegenetz führt die Wanderer an zum Teil einzigartigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Alle 15 Kommunen haben Interessantes zu bieten, das es sich lohnt anzuschauen. So im nordwestlichsten Teil zum Beispiel in Villmar das Naturdenkmal „Unicabruch“, der das vor 380 Millionen Jahren entstandene Geotop eindrucksvoll darstellt. Aber auch die 1000-jährige Linde „Rainborn“ in Waldems, die Siegfriedseiche Grävenwiesbach, das Heimatmuseun in Weilmünster, das neue Selterswasser-Museum in Niederselters, das Römerkastell Meisel in Glashütten, das weltbekannte Römerkastell Saalburg oder das Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach sind historische Schaustätten der heimischen Geschichte. Das Wanderwegenetz führt die Touristen auf Schusters Rappen auch zu tollen Fachwerkbauten, ob es nun das Bad Camberger Amthofgebäude - eines der längsten Fachwerkgebäude Deutschlands – ist oder die Fachwerkensemble der Idsteiner oder Usinger Altstädte. Bei den Gemeinden in Hünstetten-Wallrabenstein, Brechen-Niederbrechen, Weilrod-Altweilnau oder Hünfelden-Kirberg trifft man auf Burgruinen, um nur einige zu nennen. Ein Ausgangspunkt von Wandertouren wird das neue Taunusinformationszentrum an der Hohenmark in Oberursel sein. Dort ist der Sitz der Taunus Touristik Information und des Naturpark Hochtaunus. Nicht weit davon empfängt die Gemeinde Schmitten den Besucher mit dem 879 m hohen Feldberg, bekanntlich die höchste Erhebung des Taunus. Neben der Wanderkarte, die bei allen beteiligten Kommunen und im TIZ für 2,50 Euro erhältlich ist, werden Einstiegsportale und Hauptwegweiser in der Natur den Wanderer leiten. In einem weiteren Schritt ist ein Wanderführer in Buchform geplant, der ausgewählte Wanderrouten für 1 bis Mehrtagestouren vorschlägt. Ziel, so sind sich die beteiligten Bürgermeister, der Naturpark Hochtaunus und die Taunus-Touristikinformation einig, muss es sein, komplett organisierte Wandertouren buchen zu können. Schließlich ist ein weiteres Ziel, den gesamten Bereich des Fremdenverkehrsverbandes Taunus Touristik Service mit einem Wanderwegenetz nach dem Vorbild des westlichen Taunus touristisch weiter zu erschließen.
14.06.2011
AGIL stellt historische Wasserversorgung Weilburgs vor
Limburg-Weilburg.- Das AGIL-Team (Arbeitsgruppe Information & Landschaft) von der Kreisheimatstelle beim Landkreis Limburg-Weilburg setzt sein diesjähriges Exkursionsprogramm in Weilburg fort. Dr. Gisbert Backhaus, Vorsitzender des Weilburger Geschichtsvereins, und Manfred Weber vom Fachdienst Landentwicklung und Denkmalschutz stellen am Samstag, 23. Juli 2011, 15: 00 Uhr, die Wasservorsorgung der barocken Residenzstadt Weilburg vor. Die Anfang des 18. Jahrhunderts installierte Wasserversorgung hatte circa 20 Kilometer Leitungen mit drei Reservoirs und zwei kupfernen Wasserbehältern im Kirchturm für die Brunnen und die Wasserspiele im Schlossgarten. Sie waren damals ein einzigartiges Versorgungssystem in Deutschland. Gestartet wird am Parkplatz des Kreiskrankenhauses in Weilburg um 15:00 Uhr. Zunächst werden die Wasser-Reservoirs aufgesucht (Bitte an festes Schuhwerk denken). Die Reservoiranlage mit einem Fassungsvermögen von insgesamt ca. 3.300 Kubikmetern bildete dass Kernstück der Wasserversorgung. Von den drei Becken wurde zwei wieder restauriert. Weiter geht es an den Kranenturm. Da nur eine begrenzte Anzahl an Personen teilnehmen kann, sind Anmeldungen ab sofort unter Tel. 06431/ 296-238 oder heimatstelle@limburg-weilburg.de erforderlich. Anmeldeschluss ist der 4. Juli 2011. Der Unkostenbeitrag beträgt drei Euro. Plakat
07.06.2011
Villmar.
Zwei nicht alltägliche Ehrungen im Villmarer Rathaus wurden am
Dienstagnachmittag durch den Direktor des Amtsgerichtes Weilburg,
Wolfgang Lechner, vorgenommen.
06.06.2011
Schmuckausstellung in der Kreissparkasse
Skurile Schmuckstücke sind im Juni in der Villmarer Filiale der Kreissparkasse Weilburg zu sehen. Der Künstler Dirk Münch aus Kierspe-Rönsahl stellt seinen Schmuck aus altem Silberbesteck her. So werden aus Gabeln und Löffeln Ringe, Armbänder, Anhänger und vieles mehr. Es ist sehr interessant zu sehen, was so aus altem Besteck entstehen kann. Die Schmuckstücke sind während der Öffnungszeiten Mo-Fr 8.30 – 12.30 Uhr, Mo+Do 14.00-18.00 Uhr und Di+Fr 14.00-16.00 Uhr zu bewundern.
01.06.2011
Exkursion des Vereins Lahn-Marmor-Museum e. V. nach Fulda am 19.6.2011
Der Verein Lahn-Marmor-Museum aus Villmar organisiert wieder einen Ausflug zu schönen Arbeiten aus dem in früheren Zeiten hochgeschätzten Marmor der Lahnregion. Diesmal geht die Reise nach Fulda und Eichenzell. Die Fuldaer Fürstäbte haben zwischen 1700 und 1750 Altäre und Grabdenkmäler im Dom zu Fulda aus Lahnmarmor herstellen lassen. Auch eine stattliche Marmortreppe und ein Kamin im ursprünglich fürstbischöflichen Schloss Fasanerie in Eichenzell sind aus Lahnmarmor gefertigt. Dom und Schloss sind bedeutende Werke der rheinisch-fränkischen Barockbaukunst.
Die Besonderheit der Fuldaer Marmorarbeiten ist jedoch, dass es vor allem Limburger Steinmetzen waren, die dort ihre Kunstfertigkeit unter Beweis stellten. Johannes Maus aus Limburg schuf zusammen mit dem bedeutenden Hadamarer Bildhauer Johann Neudecker, dem Älteren, den Gedenkaltar am Grabe des hl. Bonifatius, der auf eigenen Wunsch in Fulda beigesetzt wurde. Er war bekanntlich in Friesland bei der Missionsarbeit erschlagen. Dieser Altar zählt zu den schönsten Werken, die im deutschen Barock entstanden sind. Joseph Leitner war der Nachfolger von Maus und übernahm dessen Betrieb in der Brückenvorstadt von Limburg. Er schuf mehrere fürstäbtliche Grabdenkmäler im Fuldaer Dom.
Beide Steinmetzen, Johann Maus und Joseph Leitner, haben weitere Marmorwerke geschaffen. Maus schuf drei Altäre im Trierer Dom und das berühmte Fürstenbad im Weilburger Schloss und die wichtigste Arbeit Leitners dürfte der Hochaltar in Amorbach sein.
Weniger bekannt war bislang der Steinmetz Johann Adam Becker, ebenfalls aus Limburg, der die fürstliche Marmortreppe im Schloss Fasanerie in Eichenzell schuf und um 1750 einen Marmorbruch in Limburg erschloss, der am nördlichen Ufer der Lahn lag und schönen schwarzen Marmor lieferte.
Zwei Steinmetzen aus Schupbach, Jakob Weidemann und Barthel Süß, ergänzen den Kreis der begabten und erfolgreichen Künstler und Kunsthandwerker aus der Limburger Region. Diese beiden haben die Marmorarbeiten für den Fuldaer Hochaltar geliefert.
Wer sich für diesen Limburger Kunstexport in der Barockzeit interessiert, sollte die Exkursion mitmachen. Dieser Ausflug in die Kunstgeschichte der Heimat wird aufgelockert durch eine Mittagspause im gepflegten Schlossrestaurant von Eichenzell.
Die Führung übernimmt Willi Wabel, der sich speziell mit der Verwendung des Lahnmarmors in der Barockzeit beschäftigt.
Anmeldungen bitte bis 10. 6. 2011
beim
Lahn-Marmor-Museum e.V.
per E-mail an: Ingrid.Pohl@villmar.de
09.05.2011
Familienfreundliche Fahrradtour mit Förstern des Forstamtes Weilmünster Am 22. Mai beteiligt sich das Forstamt Weilmünster zum internationalen Jahr der Wälder an der hessenweiten familienfreundlichen Radwanderung. Die Fahrradtour beginnt um 14:00 Uhr und endet um ca. 17:00 Uhr. An einzelnen Stationen erfahren die Teilnehmer Spannendes und Interessantes zu Themen aus Wald- und Forstwirtschaft, Wald im Klimawandel und Naturschutz. Die ca. 5 km lange Strecke führt die Teilnehmer auf geschotterten und erdfesten Waldwegen durch das z.T. hügelige Gelände der Gemarkungen Weyer und Oberbrechen. Die kostenlose Radtour ist besonders für Grundschulkinder in Begleitung ihrer Eltern geeignet. Zum Abschluss besteht am „Weyerer Kreuz“ die Möglichkeit, den Tag bei Kaffee und Kuchen gegen Kostenbeitrag der Teilnehmer ausklingen zu lassen. Bei sehr schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus. Treffpunkt und Ende ist der Parkplatz des Schützenhauses in Weyer. Wir bitten um telefonische Anmeldung bis zum 18.05.2011 beim Forstamt Weilmünster unter: 06472-91390. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 begrenzt.
Puppenkleidung in der Kreissparkasse Villmar
NNP, 11.04.2011
Ich bin kein Maler, ich male nur
Hobby-Ausstellung in der Villmarer König-Konrad-Halle zeigte Glasgravuren, Häkeleien, Keramik, Malerei, Metallarbeiten und vieles mehr 18 Villmarer Aussteller sowie 14 Aussteller aus Limburg, Brechen, Selters, Dornburg und dem Westerwald zeigten, was man alles Schönes in seiner Freizeit machen kann.Villmar. Eine große Angebotsvielfalt lockte am Wochenende zur 13. Villmarer Hobby-Ausstellung in der König-Konrad-Halle. Leider kosteten der sehr gelungenen Ausstellung das schöne Wetter draußen sowie zahlreiche Konkurrenzveranstaltungen wie Ostermärkte im Umland gestern die verdiente Besucherzahl. «Bei dem Wetter sind auch viele im eigenen Garten», sagte Bürgermeister Hermann Hepp, obwohl die Gemeinde in die König-Konrad-Halle mit freiem Eintritt gelockt hatte. Aus Respekt vor der Arbeit der Organisatoren und der Aussteller für die Schau wäre es aber wünschenswert, wenn mehr Bürger bei der nächsten Ausstellung in zwei Jahren wenigstens mal auf ein Stündchen für einen Rundgang vorbei schauen würden. Hermann Hepp dankte auch seiner Mitarbeiterin Ingrid Pohl sowie Hausmeister Torsten Blümel für die hervorragende Vorbereitungsarbeit. Beide bekamen von Renate Brahm, Ausstellerin seit der ersten Stunde, für ihre besonderen Verdienste ein Präsent. Dass die Ausstellung längst einen guten Ruf weit über die Grenzen des Marktfleckens hinaus genießt, zeigt sich daran, dass viele Aussteller ihr seit Jahren die Treue halten. Der Bürgermeister weiß, dass diese engagierten Hobbykünstler dazu beigetragen, dass Villmar immer wieder eine sehr interessante Hobby-Ausstellung auf die Beine stellen kann. Es wurden diesmal viele unterschiedliche Themen präsentiert, von Aquarellen über Bastel- und Filz- bis zu Foto- und Holzarbeiten. Es gab Glasgravuren zu bestaunen, Häkeleien, Keramik, Malerei in Öl und Acryl, Metallarbeiten und Osterartikel. Zudem Patchwork, Puppenkleider, Tiffany, Zeichnungen, Gedichte und einiges mehr. Genauso nutzten Vereine die gute Gelegenheit, sich zu präsentieren und neue Mitbürger für sich zu begeistern. Wie beispielsweise die Villmarer Jugendfeuerwehr, die kompetent über ihre Nachwuchsarbeit berichtete, sowie die Fördergemeinschaft für den Natur- und Vogelschutz, die 2011 auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann. Wie Vorsitzender Bernd Dresen berichtete, geht es nicht nur um Zeitvertreib, sondern um wichtige Arbeit, die auch der Gemeinde Geld einspare. Unter anderem, wenn es um die Pflege von 130 Nistkästen für Vögel sowie die Mahd von Feuchtwiesen, Magerrasen und Streuobstwiesen geht. Ohne den Verein könnten sich die Spaziergänger am «Galgenberg» sicherlich nicht mehr über die außergewöhnliche Heidelandschaft dort freuen. Auch an Kunst kann man sich ergötzen. «Ich bin kein Maler, ich male nur», sagte der Aumenauer Hobbykünstler Joachim Töws bescheiden. Doch unter Musikeinfluss malte er einen Musiker, der auf dem Bild höchst authentisch und lebensecht wirkt. Bei Goethe gibt der Künstler gar ungewohnten Einblick in einen Dichterkopf. Besonders interessante Hobbys waren zudem Seidensiederei und die Fertigung winziger Zinnsoldaten. Elke Lenz aus Selters bot für Kinder einen Workshop an, bei dem tolle Pappmaché-Tiere entstanden. Kaffee und Gebäck wurden im Rahmen der weltweiten Misereor-Aktion «Coffee-Stop» in der Halle verkauft. rok
08.04.2011
Frühlingsfest im Kiebitzmarkt Zanger in Villmar
Neben Ponyreiten, einer Hüpfburg, Torwandschießen, einem Sandkasten mit Bruder-Fahrzeugen, Geschicklichkeitsfahren mit ferngesteuerten Siku-Fahrzeugen gab es noch die Möglichkeit sich einen Agentenausweis der Playmobil Top-Agents zu erspielen. Ein besonderes Augenmerk galt wieder der großen Tombola mit 500 Gewinnen, wofür jeder Kunde zu seinem Einkauf ein Gratis-Los erhalten hat, und weitere Lose kaufen konnte. Der Erlös der Tombola wird den heimischen Schulen zur Verfügung gestellt.
Überrascht wurden die Kunden von dem großen und
gepflegten Pflanzensortiment und der
dazugehörigen Fachberatung. Als Gast konnte das Kiebitzmarkt-Team eine
Viel Interesse fand das Preisausschreiben der Firma Bruder, wozu folgende Gewinner ermittelt worden sind:
1. Preis: Bruder McCormick mit Pöttinger Ladewagen Geiberger, Runkel 2. Preis: Bruder Steyer CVT 170 mit Holztransportanhänger Julian Hack, Selters 3. Preis: Bruder Manitou Teleskoplader MTL 633 Jennifer Kalbasnik, Hünfelden 4. Preis: Bruder MB Sprinter Tiertransportaufbau Marwin Trost, Brechen 5. Preis: Bruder Weide-Unterstand mit Zaun und Pferd Osaja Engel, Villmar
Die Gewinne liegen zum Abholen im Kiebitzmarkt bereit.
31.03.2011
Der MGV Teutonia Villmar feiert 2011 sein 175-jähriges Bestehen und aus diesem Anlaß präsentiert der Verein im April seine Geschichte in der Villmarer Filiale der Kreissparkasse Weilburg. Gezeigt werden Raritäten wie alte Liederbücher z.B. von 1894, diverse Fotos, Urkunden und viele weitere stumme Zeugen der langjährigen Vereinsgeschichte. Das Highlight ist ein fast 1m hoher Tonkrug aus dem Kannenbäckerland, welcher bei einem Gesangswettstreit in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Höhr-Grenzhausen ersungen wurde. Die Exponate sind während der Öffnungszeiten in der Filiale in der Grabenstraße zu besichtigen. Die Kreissparkasse hat die Jubiläumsfeierlichkeiten auch finanziell unterstützt, die Spende wurde im Rahmen der akademischen Feier im März vom dort anwesenden Hauptgeschäftsstellenleiter Ingo Messinger an den ersten Vorsitzenden des Vereins Knut Hartmann überreicht. Villmarer Vereine, welche auch ihre Arbeit der Öffentlichkeit einmal derart präsentieren möchten, wenden sich bitte an die Geschäftsstelle in Villmar unter 06471/3123400.
Das Foto zeigt die Exponate, welche momentan ausgestellt sind.
31.03.2011 Hobby-Künstler-Ausstellung 9./10. April in Villmar
An einem Stand wird ein Workshop für Kinder eingerichtet, wo diese unter erfahrener Anleitung basteln können. Die Eltern haben somit die Möglichkeit, ihre Kinder dort kreativ „arbeiten“ zu lassen, in aller Ruhe durch die Ausstellung zu schlendern und ihre Kleinen anschließend (erfahrungsgemäß hoch motiviert und inspiriert) wieder in Empfang nehmen zu können. Im Eingangsbereich im Foyer wird ein Stand mit Kaffee und Kuchen eingerichtet
15.03.2011 Die Archäologen kommen wieder zurück nach Weyer/Oberbrechen
Die Gemeinden Brechen und Villmar laden in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalschutz zu zwei Abendvorträgen über die neuesten Forschungsergebnisse zum römischen Lager in Oberbrechen/Weyer ein.
Der zweite Vortrag findet am 29. März 2011 ebenfalls um 19.00 Uhr im Feuerwehr-gerätehaus Oberbrechen statt. Dieser Vortrag baut auf den Vortrag von Dr. Armin Becker auf. Dr. Vera Rupp, Projektleiterin und der Ausgrabungsleiter von Weyer/Oberbrechen und Markus Jae geben einen ersten Einblick in ihre Forschungsergebnisse und zeigen neue Ansätze der Forschung auf, die auf eine Mitwirkung von Ortskundigen basiert.
„Mit den beiden Vortragsabenden möchten wir uns für die breite Unterstützung durch die Gemeinden Villmar und Brechen bedanken. Vor allem aber sind wir den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürger und unseren ehrenamtlichen Mitarbeitern vor Ort sehr zu Dank verpflichtet“, so Dr. Vera Rupp, stellvertretende Landesarchäologin.
In Herbst 2010 unternahm die hessische Landesarchäologie eine kleine Grabung im Bereich der Befestigung „Alteburg“ bei Weyer/Oberbrechen. Die Erforschung des Platzes unweit von Limburg ist Teil des hessischen Forschungsprojektes „Roms Weg vom Rhein zur Elbe. Die Bedeutung des hessischen Raums in den Jahrzehnten um Christi Geburt“.
Der Platz wurde u. a. bekannt durch Münzfunde, die von illegalen Sondengängern vor rund zehn Jahren entdeckt worden sind. Um die archäologische Situation zu klären, schloss sich eine geomagnetische Erfassung des Geländes vom Waldrand zum Erzgraben an. Damals kamen die Archäologen zum ersten Mal zur „Alteburg“. Zweifelsfrei konnte geklärt werden, dass es sich um eine Anlage aus der Zeit um Christi Geburt handelt.
Das rund 2,8 ha große, umwehrte Lager befindet sich auf einer leicht ansteigenden Fläche oberhalb eines Nordhangs über dem Erzgraben. Nach Norden schließt sich ein rund 1,5 ha großer, mit einem Graben eingefasster Bezirk an. Wall und Graben des Lagers sind in einem hervorragenden Zustand; teilweise misst der Wall heute noch über zwei Meter Höhe. Das Lager Weyer/Oberbrechen gehört damit zu den am besten erhaltenen Anlagen aus der Zeit des Kaisers Augustus in Deutschland. Neue geomagnetische Messungen ergaben, dass auch außerhalb des abgetrennten Bezirks mit zahlreichen römischen Spuren zu rechnen ist.
Die neue Sondage im vergangenen Jahr sollte klären, welche Funktion die „Alteburg“ hatte. Schließlich liegt sie etwas abseits der vermuteten Hauptroute durch das Limburger Becken. Man entschloss sich, besonders auffallende Anomalien im geomagnetischen Bild des Außengeländes freizulegen. In den Grabungsflächen konnten die Ausgräber mehrere Gruben und eine Feuerstelle dokumentieren. Das Keramikspektrum, darunter Terra Sigillata, Bauwerkzeuge und Münzen aus gezielten Begehungen belegen den frühen Datierungsansatz.
Diente die Anlage keinem militärischen Zweck, sondern schon damals dem Bergbau? „Wenn wir dies nachweisen könnten, wäre das eine echte Sensation“, schwärmen die Archäologen. Nach einer ersten Begehung des Geländes unter der Führung eines ehrenamtlichen Mitarbeiters der hessischen Landesarchäologie und einem Geologen, entwickelt man gerade einen neuen Forschungsansatz.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist kostenlos
05.03.2011 Lahn-Marmor-Museum Villmar am 13. März 2011 geöffnet
Als Sonderobjekt des Monats März wird eine Lahnmarmorskulptur aus Villmarer Bongard-Marmor gezeigt. Diese Skulptur wurde aus einem Reststück gearbeitet, das bei der Fertigung eines Taufsteines für die Kirche in Biebergemünd (Kassel) angefallen war. Ursprünglich sollte der Taufstein aus Villmarer Unica-Marmor angefertigt werden, aber das Material war in der passenden Größe nicht mehr vorhanden. Ein uralter Bongard-Block von ca. 10 Tonnen Gewicht, der bei der Bergungsaktion der Fa. Engelbert Müller im Februar 1989 mit einem Autokran, der 1000 Tonnen bewältigen konnte, aus dem Steinbruch geborgen wurde, fand statt dessen hierfür Verwendung. Die Details der Fertigung sind mit Fotos dokumentiert.
Die Besucher können sich diesmal wieder im kleinen "Museums-Café" (Erdgeschoss) Kaffee, Kuchen schmecken lassen.
Der Verein Lahn-Marmor-Museum e.V. Villmar freut sich auf Ihren Besuch!
03.02.2011
Auch in diesem Jahr gibt der Marktflecken Villmar allen Freizeitkünstlern aus Villmar und den Ortsteilen Gelegenheit, ihre Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In der König-Konrad-Halle Villmar findet am Wochenende des 09. und 10. April 2011 eine Hobbyausstellung statt, die einen Blick in die Werkstätten der Hobbykünstler ermöglicht. Es versteht sich von selbst, dass der Phantasie der Künstler keine Grenzen gesetzt sind. Man darf davon ausgehen, dass neben Holz- und Metallarbeiten auch Marmorgegenstände, Handarbeiten, Gemälde sowie Puppen und Teddybären zu bewundern sein werden.
Freizeitkünstler aus der Gemeinde werden gebeten, sich unter der Angabe
ihres Hobbys bis zum 18. März 2011 bei Frau Pohl, Standesamt/Bauamt,
König-Konrad-Str. 12, Telefon-Nr. 06482/607720, Fax: 607718, e-mail
ingrid.pohl@villmar.de
anzumelden.
Freiwillige Helfer/innen gesucht! Zensus 2011 – Eine Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung
Der Landkreis Limburg-Weilburg wurde mit der obigen Volks-, Gebäude- und Wohnungszählung beauftragt.
Herzstück der Erhebung ist das so genannte Anschriften- und Gebäuderegister. Nachdem dessen Aufbau anhand der Angaben von Meldebehörden, Bundesagentur für Arbeit und der Katasterverwaltung nahezu abgeschlossen ist, stehen gegenwärtig die Vorarbeiten für die Durchführung der zum Stichtag 9. Mai 2011 geplanten drei direkten Befragungen der Bürger/innen in Hessen an:
Für die stichprobenhafte Haushaltsbefragung (rd. 19.000 Personen im Landkreis Limburg-Weilburg) werden entsprechende Personen benötigt, die als Erhebungs-beauftragte diese Stichproben in der Heimatgemeinde durchführen.
Der Marktflecken Villmar wurde kreisseitig gebeten, der Erhebungsstelle des Land-kreises Limburg-Weilburg bis zum 15.02.2011 6 Personen hierfür zu benennen. Weitere Informationen (u.a. Fragebogen, Ablaufschema, etc,) finden Sie auf der Internetseite www.zensus2011.de.
Die Mitwirkung ist natürlich nicht entschädigungslos. Pro ausgefülltem Fragebogen erhält der Erhebungsbeauftragte 10,00 €. Bei einem 4 Personenhaushalt wären dies 40,00 €. Falls die zu Befragenden den Fragebogen selbst ausfüllen möchten, werden immer noch pro Fragebogen 2,50 € gezahlt. Im Schnitt soll eine Erhebungsperson 100 Fragebogen bearbeiten.
Wer Interesse hieran hat, möge sich bitte beim Büroleitenden Beamten des Markt-fleckens Villmar, Herrn Thorsten Laux, Tel. 06482/912121 oder E-Mail: thorsten.laux@villmar.de bis zum 10.02.2011 melden.
12.01.2011 Sportfotos und Fotoreproduktionen in der Kreissparkasse in Villmar
Ein Teil seiner Werke ist jetzt in der Villmarer Filiale der Kreissparkasse Weilburg in der Grabenstraße 3 zu bewundern.
Es ist schon erstaunlich, was mittels der Digitaltechnik alles machbar ist, von Detailaufnahmen bis hin zu Fotomontagen. Besonders die Reproduktion alter Bilder ist sehr interessant, da die Farbqualität doch erheblich verbessert werden kann und auch Texte wieder lesbar werden, welche vorher kaum noch zu entziffern waren. Besichtigt werden können die Exponate während der Schalteröffnungszeiten
09.12.2010 Der Marktflecken Villmar macht auf die Straßenreinigungssatzung aufmerksam. Bei Schneefall sind die Gehwege und Überwege vor dem Grundstück durch die Grundstückseigentümer in einer solchen Breite vom Schnee zu räumen, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird.
Nach § 10 Abs. 2 der Straßenreinigungssatzung müssen die vom Schnee geräumten Flächen vor den Grundstücken so aufeinander abgestimmt sein, dass eine durchgehende benutzbare Gehfläche gewährleistet ist. Für jedes Hausgrundstück ist ein Zugang zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang in einer Breite von mindestens 1,25 m zu räumen.
Festgetretener oder auftauender Schnee ist ebenfalls – soweit möglich und zumutbar – aufzuhacken und abzulagern. Soweit den Verpflichteten die Ablagerung des zu beseitigenden Schnees und der Eisstücke auf Flächen außerhalb des Verkehrsraumes nicht zugemutet werden kann, darf der Schnee auf Verkehrsflächen nur so abgelagert werden, dass der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird. Die Abflussrinnen müssen bei Tauwetter vom Schnee freigehalten werden.
Bei Schnee- und Eisglätte haben die Verpflichteten die Gehweg, die Überwege, die Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang derart und so rechtzeitig zu bestreuen, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für „Rutschbahnen“.
Bei Eisglätte sind Bürgersteiger in voller Breite und Tiefe, Überwege in einer Breite von 2 m abzustumpfen. Noch nicht ausgebaute Gehwege und ähnliche dem Fußgängerverkehr dienende sonstige Straßenteile müssen in einer Mindesttiefe von 1,50 m, höchstens 2,00 m, in der Regel an der Grundstücksgrenze beginnend, abgestumpft werden. Bei Schneeglätte braucht nur die zu räumende Fläche (1,25 m) abgestumpft werden.
Marktflecken Villmar
blickt in die Zukunft Mit diesem Artikel möchten wir der ständigen Negativ-Stimmungsmache und der allzu oft falsch dargestellten Verbindlichkeiten des Marktfleckens Villmar in den Medien entgegentreten.
Die politisch Handelnden im Marktflecken Villmar haben stets ihr kommunal-politisches Wirken mit Blick in die Zukunft ausgelegt. Hierbei wurden wirtschaftliche Gesichtspunkte stets beachtet und nicht plan- und sinnlos „Geld aus dem Fenster“ geworfen. Die heute dem Marktflecken Villmar gerne angehefteten Verbindlichkeiten stehen für eine kontinuierliche Entwicklung in die Infrastruktur unserer Gemeinde. Hiervon betroffen sind alle Ortsteile.
Beispielsweise wies der sogenannte Schuldenstand zum 30.06.1988 einen Betrag von 2.740.000,00 € aus, zum Zeitpunkt 30.06.1994 bezifferte sich dieser auf 4.193.000,00 €. In den achtziger bis Mitte der neunziger Jahre wurden kommunale Maßnahmen wie etwa der Bau der König-Konrad-Halle Villmar, der Eichelberghalle Aumenau, die Dorferneuerung Villmar, die Sanierung der Marmorbrücke und der Bau der integrativen Kindertagesstätte in Villmar realisiert. Letztlich handelt es sich um Maßnahmen, die heute noch mit rd. 2.500.000,00 € Restverbindlichenkeiten zu Buche schlagen, jedoch den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde zu Gute kamen.
Darüber hinaus wurden ab Mitte der neunziger Jahre auf den technisch neuesten Stand geschaffene Feuerwehrgerätehäuser in Villmar und Aumenau realisiert. An- und Umbauten an den übrigen Feuerwehrstandorten wurden vorgenommen, so dass der Marktflecken Villmar heute über eine einsatzstarke und technisch gut ausge-rüstete Feuerwehr in seinen Ortsteilen verfügt.
Es wurden ferner in allen Ortsteilen Baugebiete geschaffen, die es Bauwilligen ermöglicht, zu akzeptablen Preisen ein Eigenheim zu errichten. Trotz der guten Nachfrage nach Bauplätzen, gerade in den Ortsteilen von Villmar und Weyer, hält die Gemeinde immer noch Plätze vor, die mit rd. 1,6 Mio. € zwischenfinanziert wurden.
Des Weiteren wurde in der Kerngemeinde mit den Gewerbegebieten Brotweg I und II eine Versorgungsdichte mit einem breiten Fächerkanon geschaffen, um deren Leistungsfähigkeit uns Nachbarkommunen beneiden.
Im Ortsteil Seelbach wurde mit dem Bau der Seelbachtalhalle eine Begegnungs-stätte für die Vereine und die Bürgerinnen und Bürger geschaffen, deren Finanzierung nicht über den üblichen Kreditmarkt vorgenommen wurde, sondern über Investitionsprogramme des Landes und des Bundes. Somit konnte gegenüber einer üblichen Finanzierung über den Kapitalmarkt rd. 400.000,00 € eingespart werden.
Darüber hinaus wurden weitere Investitionen unter anderem in die Wasserver-sorgung mit der Errichtung einer Fernwirkeinrichtung oder der Wasserleitungs-maßnahme Langhecke, der Dorferneuerung Weyer, dem Rasenplatz in Weyer oder dem Kunstrasenplatz in Aumenau getätigt. Weiterhin wurde nach dem Schließen des Ev. Kindergartens in Aumenau seitens der Zivilgemeinde eine neue Kinder-tagesstätte in Aumenau errichtet.
Es ist demnach nachweisbar, dass der Marktflecken Villmar lebt. Hierzu beigetragen haben sicherlich nicht nur die kommunalen Maßnahmen, die die dörfliche In-frastruktur nach vorne gebracht haben, sondern auch die zahlreichen Vereine in unseren Ortsteilen, die maßgeblich zum sportlichen und kulturellen Leben eine enorme gesellschaftspolitische Verantwortung ausüben. Aus diesen Erkenntnissen heraus betrachtet ist der Marktflecken Villmar sehr wohl lebenswert.
Weiterhin sind wir bestrebt bis zum Jahre 2020 die Kanalleitungen auf den technisch neuesten Stand zu bringen, wie dies gesetzlich durch die Eigenkontrollverordnung des Landes (EKVO) gefordert wird..
Zum 01.01.2011 betragen die im Haushaltsplan ausgewiesenen Verbindlichkeiten einen Stand von 14.694.000,00 €. Hierin enthalten sind auch die EKVO-Darlehen aus dem Jahre 2009 mit aktuellem Stand von 5.979.000,00 €. Davon beträgt der Anteil an Verbindlichkeiten des Landes Hessen aktuell 1.995.000,00 €. Diese Landesverbindlichkeiten müssen allerdings aufgrund gesetzlicher Vorgaben im kommunalen Haushalt abgebildet werden, so dass vordergründig die kommunalen Verbindlichkeiten gestiegen sind.
Mit den vorgenannten Mitteln wurden die EKVO-Maßnahmen Zehnten-, Hoch- und Kapellenstraße realisiert. Darüber hinaus wurden Mitteln zur Vermeidung der Aufnahme teurer Kassenkredite verwendet und vor allen Dingen 1,7 Mio. € an Verbindlichkeiten getilgt. Ferner wurden 1,5 Mio. € an Festgeld angelegt.
Darüber hinaus wurden der Gemeinde im Rahmen der Konjunkturprogramme von Bund und Land Mittel von 675.000,00 € zur Verfügung gestellt. Hierbei handelte es sich allerdings nicht um direkte Zuschüsse, sondern um Darlehen des Landes bzw. des Bundes, jedoch müssen diese als Verbindlichkeiten im kommunalen Haushalt dargestellt werden. Mit diesen Mitteln wurden energetische Sanierungen in der König-Konrad-Halle in Villmar, dem Rathaus in Villmar und der Volkshalle in Weyer vorgenommen. Während die Maßnahmen Rathaus und Volkshalle fast ziffergenau mit den bewilligten Mitteln abschlossen, so sind für die König-Konrad-Halle in 2011 weitere Mittel erforderlich.
Übersicht der Verbindlichkeiten:
Stand der Verbindlichkeiten zum 01.01.2011: 14.694.000,00 €
Anteil Landesdarlehen EKVO 1.995.000,00 €
Anteil Darlehen Bund/Land Konjunkturprogramme 435.400,00 €
Festgeldanlage 1.500.000,00 € bereinigter Stand der kommunalen Verbindlichkeiten 10.763.600,00 €
Villmar, den 03.12.2010
gez.: Hepp, Bürgermeister
17.11.2010
Grußwort zum 11. Weihnachtsmarkt des Marktfleckens Villmar am 04. und 05. Dezember 2010
„Alle Jahre wieder“ ...., findet der unverwechselbare Weihnachtsmarkt rund um das Rathaus in Villmar statt. Gemeinsam von AGV und Gemeindeverwaltung organisiert, ist der traditionelle Weihnachtsmarkt ein fester Bestandteil in unserem Veranstaltungskalender geworden.
Das wunderschöne vorweihnachtliche Ambiente mit neuem Hüttenzauber vermittelt eine Atmosphäre von feierlicher Besinnlichkeit. Alljährlich zieht unser Weihnachtsmarkt eine Vielzahl von Besuchern an und ist ein beliebter Treffpunkt, sowohl für die Villmarer, als auch für zahlreiche Gäste von Nah und Fern. Die liebevoll geschmückten Stände bieten Basteleien, Handarbeiten, kulinarische Leckerbissen sowie Getränke und vieles mehr an.
Für ein abwechslungsreiches Programm sorgen heimische Vereine. Groß und Klein kommen auf jeden Fall auf Ihre Kosten, besuchen Sie uns, es wird sich lohnen.
Der diesjährige Weihnachtsmarkt findet am Samstag, 04.12.2010 in der Zeit von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt. Die offizielle Eröffnung ist um 16.15 Uhr.
Am Sonntag, 05.12.2010 beginnt der Weihnachtsmarkt um 12.00 Uhr und endet um 19.00 Uhr.
Für die Gestaltung des Weihnachtsmarktes gilt schon jetzt mein besonderer Dank der AGV, der Gemeindeverwaltung, dem Gemeindebauhof, vor allem den Marktbeschickern sowie den kulturellen Vereinen, die durch ihre gute Zusammenarbeit und ihr großes Engagement erneut zum Gelingen dieses Weihnachtsmarktes beitragen werden. Ihnen wünsche ich viel Erfolg, Ihren Familien einige schöne und abwechslungsreiche Stunden auf unserem Weihnachtsmarkt.
Allen Gästen und Besuchern wüsche ich einen angenehmen Aufenthalt, eine besinnliche und geruhsame Adventszeit und schöne Weihnachten.
Herzlichst, Ihr Hermann Hepp, Bürgermeister
Samstag: 04.12.2010 15.00 Uhr Marktbeginn 16.15 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Hermann Hepp und den Flötenkreis und Chor der Joh.-Chr.-Senckenberg-Schule Auftritt des MGV Teutonia 19.00 Uhr Feuerwerk 21.00 Uhr Marktausklang
Sonntag: 05.12.2010 12.00 Uhr Marktbeginn weihnachtl. Musik vom Leierkasten 16.00 Uhr Besuch des Nikolauses 17.00 Uhr Sakrales Blechbläser-Ensemble Villmar 19.00 Uhr Marktausklang An beiden Tagen Kinderkarussell, Streichelzoo und Weihnachtspostabgabe für Kinder.
09.11.2010
Sänger aus Weyer live bei "Mein Verein in hr4" MGV "Eintracht" kann 6.000 Euro gewinnen
Am Sonntag, 14.
November, ist das Schlager- und Hessenprogramm des Hessischen Rundfunks
mit der Sendung „Mein Verein in hr4“ zu Gast beim MGV „Eintracht“ Weyer.
Von 15 bis 17 Uhr stellt sich der Männergesangverein live im Radio vor.
hr4-Moderator Heinz Günter Heygen führt durch die öffentliche
Veranstaltung in der Weyerer Volkshalle. Die Vereinsmitglieder nehmen
damit am hr4-Vereinswettbewerb teil und können den mit 6.000 Euro
dotierten Preis „Verein des Jahres“ gewinnen.
05.11.2010
Der MGV „Eintracht“ Weyer hat sich für die Sendung „Mein Verein in hr4“ beworben und hatte das Glück, unter sehr vielen hessischen Vereinen ausgelost zu werden. Am Sonntag, den 14.11.2010 ist der bekannte hessische Radiosender hr4 in Weyer in der Volkshalle und berichtet in der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr live über den MGV, über Weyer und die Region.
Um was geht es eigentlich? hr4 sucht bereits im 8. Jahr jeweils den „Verein des Jahres“. Die Sendung findet jeden Sonntagnachmittag statt und letztlich kann der Siegerverein 6.000 € bzw. der Zweitplazierte 3.000 € am Ende (Juli 2011) für die Vereinskasse gewinnen.
Der Verein erhält am Freitag, den 12.11.2010 zwischen 15:05 und 15.30 Uhr eine 48-Stunden-Aufgabe. Der Anruf des Radiosenders geht direkt zum MGV nach Weyer und das Gespräch wird im Radio live übertragen. Nach Erhalt dieser Aufgabe hat der Verein loszulegen und die Aufgabe bis Sonntag zu erfüllen. Im Erfolgsfall erhält der Verein hierfür die ersten 1.000 Punkte.
Am Sonntag werden dann in der Volkshalle noch drei weitere Spielrunden gestartet. Dabei geht es um ein Geschicklichkeitsspiel, um ein Regionalquiz und um treffsicheres Schießen mit einer Kinderarmbrust. Hier gilt es dann für den MGV fleißig Punkte zu sammeln.
Wie uns Thorsten Laux, Vorstandsmitglied und Initiator dieser Veranstaltung, mit-teilte, sollten so viele Leute wie möglich in die Volkshalle kommen. Die Halle wird ab 13:30 Uhr geöffnet sein und es ist mit Sicherheit ein Riesenspaß für alle, live im Radio dabei zu sein. Die Sendung ist darüber hinaus auch live in der Volkshalle zu hören. Bei der Veranstaltung geht es Laux darum, den ältesten Weyrer Ortsverein (wird 2012 bereits 170 Jahre) einer hessenweit breiten Öffentlichkeit vorzustellen und natürlich um Sängernachwuchs für die beiden MGV-Chöre zu werben. Im Jahr 2007 wurde bereits auf Initiative von Thorsten Laux ein gemischter Chor „Singfonie“ ins Leben gerufen, der unter dem Dach des MGV „Eintracht“ Weyer eine weitere kulturelle Bereicherung für den Ort darstellt. Beide MGV-Chöre (Männerchor und Singfonie) stellen gemeinsam derzeit rd. 70 aktive Sängerinnen und Sänger auf die Beine.
Also: Am Sonntag, den 14.11.2010 in die Volkshalle nach Weyer kommen und live dabei sein, wenn hr4 (Frequenz 102,5) live aus Weyer berichtet!
08.10.2010
Seit dem 06.10.10 steht wieder das Wegkreuz entlang der Straße nach Villmar (L3365 von Niederbrechen), welches vor einiger Zeit bei einem Unfall bedauerlicherweise beschädigt wurde. Bauamtseitig wurde die Firma Schermuly und der Steinmetzbetrieb Belke mit den Arbeiten betraut das Kreuz wieder instand zu setzen.
Das Kreuz wurde etwas zur Straße
gerückt, damit es nicht im Knick verschwindet. Kosten sind der Gemeinde
nicht entstanden, da es sich hier um einen Versicherungsfall handelt.
01.10.2010 Lärmbelästigung am Sportplatz Villmar
Auf Grund von Nachbarschaftsbeschwerden über erhebliche Lärmbelästigungen durch nächtliche Feiern in den beiden Vereinshäusern des SV Villmar und der Leichtathletikfreunde Villmar wurde am 28.08.2010 in der Zeit von 22.45 bis 0.30 Uhr eine Geräuschimmissionsmessung im Einwirkungsbereich der beiden Vereinshäuser durchgeführt. Als Messort wurde das Anwesen Am Sportplatz 12 in Villmar gewählt.
Die Auswertung der Messung ergab einen Beurteilungspegel der Geräuschimmission der beiden Vereinshäuser unter Berücksichtigung der Vorgaben der TA Lärm von 33 dB(A).
Der Immissionsrichtwert für ein allgemeines Wohngebiet beträgt nach TA Lärm nachts 40 dB(A). Der Beurteilungspegel betrug 33 dB(A), womit der zulässige Immissionsrichtwert sicher eingehalten wird.
Nach TA Lärm dürfen einzelne kurzzeitige Geräuschspitzen den Immissionswert von 40 dB(A) in der Nacht um nicht mehr als 20 dB(A) überschreiben. Das lauteste Einzelgeräusch wurde mit 58 dB(A) gemessen und unterschreitet den zulässigen Wert. Laute Einzelgeräusche wurden ausschließlich durch die Gäste vor den Vereinshäusern verursacht.
Die Messung hat gezeigt, dass auch bei größeren Feiern in den Vereinsheimen mit Musikunterhaltung die Einhaltung der Immissionsrichtwerte nach TA Lärm möglich ist. Eine Überprüfung des Messergebnisses bei weiteren Feiern ist angedacht.
23.09.2010 Musikalisches Kindertheater "Wie der Elefant den Rock n`Roll erfand" Da wurde aus einem klitzekleinen Schnupfen eines Elefanten ganz große Musik, drei Schweine saßen auf der Leine, man war einfach mal Pirat, Drachen frassen keine Indianer, ein Hai war im Kochtopf oder eine Ameisenstraße wanderte in der Küche entlang um nur mal ein paar zu nennen. Es war ein tierisches Vergnügen mit Geschichten zum Zuhören und Staunen, vor allem aber zum Miterfinden, Mitsingen und Mitmachen! Mit Gitarre, Klavier, Saxophon und allerlei Küchenutensilien sangen und spielten Zaches & Zinnober die unglaublichsten Geschichten. Da machten nicht nur die kleinen ganz große Augen!
07.09.2010 Gewerbe-Schau der Aktionsgemeinschaft Villmar (AGV) Handel und Gewerbe präsentieren sich am 18. und 19. September am Brotweg II
Handel, Handwerk und Dienstleister präsentieren ihre Leistungskraft auf der Gewerbeschau der Aktionsgemeinschaft Villmar (AGV) und unterstreichen einmal mehr die Bedeutung des Gewerbes für den Marktflecken Villmar. Die Vielfalt der beteiligten Händler, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehm-en macht die Messe zur attraktiven Leistungsschau und zum Schaufenster der beteiligten Firmen.
Neben den individuellen Informationen und attraktiven Angeboten eines jeden Ausstellers, dürfte das umfangreiche Rahmenprogramm als besonderes Elemente gelten, daß ein Besuch der Gewerbeschau im Gewerbegebiet Unicastraße/Brotweg II für die ganze Familie zum Erlebnis macht.
Alle Besucher dürfen sich also wieder auf eine ansprechende Präsentation der Handel- und Gewerbetreibenden aus Villmar und zwei erlebnisreiche Tage freuen.
Samstag - 18.September 2010 - 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr 14.30 Uhr - offizielle Eröffnung der Gewerbeschau durch Bürgermeister Hermann Hepp und den Vorsitzenden der Aktionsgemeinschaft Villmar (AGV) Erik Raab v. d. Heyde - anschl. Rundgang über das Gelände der Gewerbeschau 18.00 Uhr - Ausklang der Ausstellung
Sonntag - 19. September 2010 - 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr 11.00 bis - Gewerbefrühschoppen mit dem Jugendblasorchester der 13.00 Uhr der Freiwilligen Feuerwehr, Villmar 14.00 Uhr - Technische Unfallhilfe - Vorführung der Freiwilligen Feuerwehr, Villmar 16.00 Uhr - Tanzvorführung der “Tanzmädels” des Quartett-Vereins, Villmar 18.00 Uhr - Ausklang der Ausstellung
Für die kleinen Besucher der Gewerbeschau stehen an beiden Tagen zur Verfügung: Hüpfburg und Kinderschminken Traktor-Geschicklichkeitsfahren mit SIKU-Modelltraktoren & Ponyreiten (Kiebitzmarkt Zanger)
Für Speis und Trank ist ebenfalls bestens gesorgt
02.09.2010
wie bekannt, wurde das Konrad Denkmal im August von Unbekannten mit Spraydosen verunstaltet. Bauamtsseitig ist nun ein Fachunternehmen beauftragt worden, welches heute am 3.09.2010 Die Reinigung der Statue durchgeführt hat. Im Zuge der Maßnahme wurde veranlasst, das ganze Denkmal zu reinigen. Auf den Bildern ist zu erkennen, das dass Denkmal in alter Pracht wieder erstrahlt. Die Anzeige gegen Unbekannt hat leider noch zu keinem Erfolg geführt, die Täter zu finden.
02.09.2010
Bei der Durchführung von Kirmesveranstaltungen müssen vom Veranstalter bestimmmte Vorschriften des Jugendschutzgesetzes beachtet werden.
Nach § 5 des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) ist Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren die Anwesenheit bei öffentlichen Tanzveranstaltungen (Kirmes) ohne Begleitung eines Personensorgeberechtigten oder eines Erziehungsbeauftragten nicht gestattet. Nur wenn die Jugendlichen in Begleitung eines Personensorgeberechtigten (Eltern) sind oder wenn eine andere erwachsene Person durch schriftliche Vereinbarung mit Erziehungsaufgaben für die Veranstaltung beauftragt wurde, dürfen diese an der Veranstaltung bis 22.00 Uhr teilnehmen. Jugendliche unter 18 Jahren dürfen die Veranstaltung nur bis 24.00 Uhr besuchen.
Ein entsprechendes Formular für die Vereinbarung zur Übertragung der Erziehungsbeauftragung ist auf unserer Homepage www.Villmar.de eingestellt, und kann heruntergeladen werden. Das Anwesenheitsverbot von Kindern und Jugendlichen wird durch Kontrollen im Eingangsbereich des Festzeltes bzw. der Halle kontrolliert.
Alkoholisierte Jugendliche dürfen das Kirmeszelt bzw. die Halle nicht mehr betreten.
Die Mitnahme von Getränken außerhalb des Zeltes bzw. der Halle ist strengstens untersagt.
An Jugendliche unter 16 Jahren dürfen keine alkoholischen Getränke verabreicht werden. Die Abgabe von sogenannter weicher Alkoholika (Bier, Wein, Sekt) an Jugendliche ab 16 Jahren und an Jugendliche von 14 bis 16 Jahren erfolgt nur mit ausdrücklicher Genehmigung eines Personensorgeberechtigten oder eines Erziehungsbeauftragten. Sogenannte harte Alkoholika (Schnaps, Liköre, Alkopops und Mixgetränke mit Wodka, Cognac, Bacardi u.ä.) dürfen an Jugendliche unter 18 Jahren nicht abgegeben werden.
Den Schaustellern auf dem Kirmesplatz ist es untersagt, alkoholische Getränke an Kinder und Jugendliche abzugeben.
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der Alkoholkonsum bei Jugendlichen von besonderer Bedeutung ist. Abgesehen von gravierenden Suchtgefahren, steigert Alkohl grundsätzlich auch die Gewaltbereitschaft. Wegen Kleinigkeiten kommt es öfter schon zu brutalen Übergriffen. Daher hat der Veranstalter im Besonderen auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen zu achten.
Wir wünschen allen Kirmesbesuchern beim Feiern ein paar frohe und unbeschwerte Stunden und bitten aber auch gleichzeitig um Verständnis für solche Maßnahmen.
Formular-Download: Vereinbarung Übertragung Erziehungsbeauftragung
Neue
Gruppe: AGATHA-KRIPPE- im Schwesternhaus am Katholischen KIndergarten St.
Agatha in Villmar
28.07.2010
"Die flächendeckende DSL-Versorgung in Villmar kommt in greifbarer Nähe", diese Aussage des Bürgermeisters des Marktfleckens Villmar lässt alle diejenigen hoffen, die auf schnelle Internetverbindungen angewiesen sind. So soll bereits im Jahre 2011 die Gemeinde flächendeckend mit bis zu 16.000 kbit/s versorgt sein.
Die von Bürgermeister Hepp vorgeschlagene schnelle Lösung durch Verlegung eines Glasfaserkabels von Schadeck nach Villmar mit Eigenleistung bereitstehender freiwilliger Helfer wurde bisher nicht realisiert, da die Telekom ein Angebot unterbreitete, welches mit einem Umfang von 200.000 € zur Errichtung von Schaltschränken unverhältnismäßig hoch erschien.
Wegen solch extremer Kosten von Einzelaktivitäten wurde eine Interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Städten Bad Camberg, Runkel und Weilburg sowie den Kommunen Brechen, Selters, Hünfelden, Weinbach, Weilrod und Villmar ins Leben gerufen mit dem gemeinsamen Ziel, eine schnelle Internetverbindung flächendeckend zu erreichen. So soll nun in dem gemeinsamen Projekt die Möglichkeit genutzt werden, durch technologieneutrale Ausschreibung kostengünstige Anbieter auf dem Markt zu finden und die zur Verfügung stehenden Landeszuschüsse bis zu 60 % zu nutzen. Voraussetzung ist, dass alle beteiligten Kommunen die vorbereitenden Arbeiten (Fragebogenaktion usw.) durchführen.
Villmar hat diese Hausaufgaben bereits lange erledigt und wartet auf den gemeinsamen Startschuss aller beteiligten Kommunen.
Bis zum Jahre 2012 sollen die erforderlichen Arbeiten abgeschlossen und die flächendeckende Versorgung mit bis zu 16.000 kbit/s oder mehr hergestellt sein.
Villmar, 28.07.2010
gez. Hepp, Bürgermeister
Für Museum fällt bald EntscheidungVillmar ruft Bürger aus der Region dazu auf, Meinung zu Entwürfen zu sagen
Villmar. Architekten haben Vorschläge gemacht, eine Jury hat die drei besten Entwürfe gekürt. Nun ist die Bevölkerung gefragt: Wie soll das geplante Lahn-Marmor-Museum in Villmar aussehen? - Das wollen die gemeindlichen Gremien sowie der Verein Lahn-Marmor-Museum von den Bürgern wissen, bevor sie in wenigen Tagen ihre Entscheidung fällen. Nicht nur Villmarer sind aufgerufen, ihre Meinung zu sagen. "Das Museum soll in den Geopark eingebunden sein. Uns interessiert also auch die Meinung der künftigen Besucher von außerhalb", sagt Villmars Bürgermeister Hermann Hepp (CDU). Neun Entwürfe für das geplante Museum waren beim ausgelobten Architekten-Wettbewerb eingegangen (diese Zeitung berichtete). Pläne und Modelle der Architekten sind derzeit bei einer Ausstellung in der König-Konrad-Halle zu sehen. Dort liegen auch Fragebögen aus - wer die Ausstellung besucht, kann dort gleich seine Meinung zu den Entwürfen abgeben.
André Kramm
aus Limburg hat für das Museum eine mehreckige Form mit
lichtdurchlässiger Fassade gewählt. Nach vorne hin hat das Museum drei
Ebenen, dort sollen Werkstatt und Ausstellungsräume untergebracht sein.
Im hinteren Teil flacht das Gebäude auf ein Stockwerk ab. Dort soll sich
ein Café mit Terrasse im Grünen befinden. Es gibt mehrere Möglichkeiten,
die Ausstellung zu durchwandern.
Eine Verknüpfung mit einem Marmorabbau-Gebiet stellt die Form für das
Museumsgebäude dar, dass die Architekten Schmidt und Weismüller
aus Gießen entworfen haben. Das Gebäude fügt sich terrassenartig in den
Hang ein: Zur Lahn hin hat es drei Stockwerke, nach hinten flacht das
Stockwerk ab. Zur Lahn hin gibt es eine Terrasse. Von Marmorblöcke, die im Steinbruch abgebaut worden sind, hat sich das Büro Sturm und Wartzeck inspirieren lassen. In ihrem Entwurf gibt es zwei Gebäudeteile: Einen Turm, in dem sich die Ausstellung befindet, und ein Infozentrum mit Café und Mehrzweckraum. Der Turm soll auch als Aussichtsturm dienen.
Nach einem dieser drei Entwürfe wird das Museum letztlich gebaut. Die
drei Preisträger ermitteln derzeit, was es kosten würde, ihre Pläne
umzusetzen.
André Kramm
(Konzept)
Schmidt & Weismüller
(Konzept)
Sturm & Wartzeck
(Konzept)
Gebaut wird das Museum von der Gemeinde - sobald es fertig gestellt ist, soll das Gebäude allerdings in das Eigentum einer Stiftung übergehen. Die Stiftung, die in Kürze gegründet werden soll, wird das Museum betreiben.
Die Ausstellung mit den Entwürfen der Architekten ist noch bis Sonntag, 25. Juli, in der König-Konrad-Halle in Villmar zu den Öffnungszeiten der Gaststätte "Klickermill" zu sehen.
Fragebogen zum Neubau des Lahn-Marmor-Museums der Gemeinde Villmar...hier
Neue Räumlichkeiten für die Krippengruppe in Villmar
Die neue Krippengruppe in der Kath. Kindertagesstätte St. Agatha in Villmar, die am 01. August 2010 eröffnet wird, ist in den Räumen des ehemaligen Schwesternhauses in der Nähe der Kirche untergebracht. Hier können Kinder des Marktfleckens Villmar im Alter von 1 bis 2 Jahren zur Betreuung angemeldet werden. Bei freier Platzkapazität können auch Kinder aus umliegenden Gemeinden in der Kinderkrippe aufgenommen werden.
Nachdem die auf die Altersstufe abgestimmten Umbaumaßnahmen abgeschlossen sind, werden die neuen Räumlichkeiten am
Samstag, dem 03. Juli 2010 um 11.00 Uhr
der Öffentlichkeit vorgestellt.
Für inhaltliche und organisatorische Fragen steht Frau Werner, die Leiterin der Kindertagesstätte, zur Verfügung. Sie ist auch vorab unter der Telefonnummer 06482/2315 zu erreichen.
Die kath. Kirchengemeinde und der Marktflecken Villmar laden alle Interessierten recht herzlich zu dieser Veranstaltung ein.
08.06.2010
Die beiden bisherigen Flohmärkte in der König-Konrad-Halle waren ein großer Erfolg. Von Teilnehmern wie auch Besuchern wurde der Gemeinde als Veranstalter ein dickes Lob erteilt. Diesmal soll der 3. Flohmarkt am Lahnufer in Villmar stattfinden. Bürgermeister Hepp hofft auf Sonnenschein und viele Besuchern, damit auch der “Outdoor“ Flohmarkt eine große Attraktion wird.
Aus diesem Grund informiert nun das Bauamt des Marktfleckens Villmar, dass der 3. Flohmarkt am Sonntag, den 20.06.2010 von 10.30 – 15.00 Uhr am Lahnufer der König-Konrad-Halle stattfinden wird. Für das leibliche Wohl wird diesmal von den Landfrauen Villmar gesorgt.
Wie auch bei den vorherigen Flohmärkten ist auch diesmal das Interesse bereits im Vorfeld sehr groß. Wenn Sie einen Standplatz haben wollen, können Sie sich bis spätestens Dienstag, den 15.06.2010 im Bauamt Villmar bei Marina Schäfer, 06482-607712 oder per E-Mail Marina.Schaefer@Villmar.de anmelden. Die Standgebühr beträgt wie zuletzt 10,- € und ist im Vorhinein bei Frau Schäfer im Bauamt zu zahlen.
31.05.2010 Das AGIL-Team der Kreisverwaltung bietet am 26. Juni eine Paddelexkursion an: Geo-Kanu-Tour auf der Lahn führt von Fürfurt nach Runkel
25.05.2010
Galerie Art&Stone präsentiert sich in der Kreissparkasse Villmar
Die Galerie Art&Stone von Axel
Belke präsentiert derzeit eine Auswahl Ihrer Geschenkartikel und Produkte
in der Hauptgeschäftsstelle der Kreissparkasse Weilburg in Villmar. Alles
rund um Geschenke für jeden Anlass kann bis 11.06.2010 während der
Öffnungszeiten in der Filiale in der Grabenstr. 3 besichtigt werden.
20.05.2010
Nun auch Bootsverleih in Villmar
Villmar. Der Tourismus erweist sich als stetig zunehmender und an Bedeutung gewinnender Wirtschaftszweig, auch in der heimischen Region. Villmars Bürgermeister Hermann Hepp (CDU) freut sich, dass ein neues Unternehmen mit Sitz in Villmar nun auch davon profitiert. Dominic Fiedler bietet mit seinem Unternehmen "Lahnpiraten" mit Sitz in der Gartenstraße 5 in Villmar, seit dem 1. April den Verleih von 3er, 4er und 10er Kanus an. "Ein Gewerbe, was die Gemeinde gerne unterstützt", so Bürgermeister Hepp. In Zusammenarbeit mit dem im Ortsteil Aumenau bereits bestehenden "Piratenlager" werden auch spezielle Touren angeboten. (Näheres unter www.lahnpiraten.com)
Naive Malerei in der Kreissparkasse Villmar
In der Zeit vom 01. bis 30. April stellt der Bad Camberger Künster Heinz Sedlick seine „naive“ Malerei in der Kreissparkasse Weilburg aus.
Heinz und Dorothea Sedlick sind sehr bekannte Maler der naiven Art, die auch schon in den USA, Frankreich, Indonesien und weiteren Ländern ihre Kunstwerke ausstellten. Seit 1980 haben sie viele Preise gewonnen, u.a. im Jahr 1982 den 1. Preis der Landesregierung Schleswig-Holstein. Das bekannte Hessenbild, auf dem der Hessenlöwe über ein detailliertes Hessen wacht, ist auch eins seiner Werke.
Dorothea und Heinz Sedlick sind Paradebeispiele für Laienmaler, die sich in unschuldiger Einfalt von ihrer unvoreingenommenen Einbildungskraft treiben lassen. Heitere Zirkusbilder und Bilder einer Heile- Kaufladen-Welt sind die Ergebnisse.
Neugierige oder Interessierte haben von 01. bis 30. April die Möglichkeit, die Kunstwerke von Familie Sedlick, insbesondere das Aushängeschild der Ausstellung „Europaportrait“ in der Kreissparkasse Villmar, zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten anzuschauen und freuen sich auf Ihren Besuch.
Das
Foto zeigt v.l den Geschäftsstellenleiter
Marktflecken, 01.04.2010 Im Villmarer Rathaus schlug Bombe einSensation perfekt! Nach gut unterrichteten Kreisen des internen kommunalpoltischen Umfeldes wurde bekannt, dass Bürgermeister Hermann Hepp (61) in 2012 für weitere 6 Jahre nochmals antritt. Der bekennende Eintracht Frankfurt-Fan Hermann Hepp, war für eine Stellungnahme gegenüber der Presse nicht zu erreichen. Der sichtlich bewegte büroleitende Beamte Thorsten Laux (43), dessen Vorhaben selbst Bürgermeister werden zu wollen nunmehr in weite Ferne rückt, zeigte sich dennoch loyal gegenüber seinem Chef. Wenn der Bürgermeister meint, so Laux, als Joopie Heesters der Kommunalpolitik in Villmar´s Geschichte eingehen zu müssen, so ist das seine Sache. Nach Laux´ bisherigen Informationen beabsichtigte der Bürgermeister nach seiner Amtszeit in Weyer vereinspolitisch tätig zu werden. Auch sei nach der jüngsten Parlamentssitzung im Gespräch gewesen, dass Hepp nach seinem Ausscheiden Führungsseminare für Vereinsvorsitzende anbieten wolle. Auch dies hat sich somit zerschlagen! Vorausgesetzt der Wähler spielt mit, ist es nicht mehr von der Hand zu weisen, dass der umtriebige Bürgermeister seine eigene Verwaltung überdauert und letztlich seinen Büroleiter bei dessen Erreichen der Altersgrenze noch in den Ruhestand versetzen wird. Die Presse wird den weiteren Entwicklungen auf den Spuren bleiben!
Marktflecken, 05.03.2010 Neuer Briefkasten in Weyer´s OrtsmitteNachdem Anfang Januar der Postbriefkasten an einem Privathaus in der Untergasse abmontiert wurde, ist nunmehr ein neuer Briefkasten am Mittwoch, den 03.03.2010 im Bereich der Vereinsschaukästen in der Hohlstraße neu aufgestellt worden. Die Gemeinde, so Bürgermeister Hermann Hepp, zeigte sich seinerzeit sehr kritisch gegenüber der Post, da die Verwaltung über die Demontage des alten Briefkastens nicht informiert wurde. Viele Bürger, so Hermann Hepp, hätten sich damals bei ihm gemeldet und beschwert. Die Gemeinde hatte sich daraufhin am 11. Januar mit der zuständigen Stelle der Deutschen Post AG in Mainz-Kastel in Verbindung gesetzt und auf die Montage eines neuen Briefkastens in der Weyerer Ortsmitte hingewiesen. Der neue Standort, so der büroleitende Beamte Thorsten Laux, sei von der Gemeinde als geeigneter Platz vorgeschlagen worden. Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnte jedoch eine zeitlich frühere Montage des neuen Briefkastens nicht erfolgen. Laux betonte abschließend, dass die Zusammenarbeit nach dem 11. Januar zwischen Post, Aufstellfirma und Gemeinde reibungslos funktionierte!
Marktflecken, 03.03.2010 Jugendpflege Villmar informiert: Osterferienprogramm der Jugendpflege Villmar Villmar. Die Jugendpflege Villmar bietet dieses Jahr in den Osterferien zwei Ausflüge mit interessanten Zielen an. Am Dienstag, 30. März 2010, geht es im Rahmen des Medientages im Laufe des Vormittags zunächst nach Mainz, um die Produktionsanstalt eines öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders, das ZDF, zu besuchen. Auf dem Programm stehen eine Führung durch die Sendeanstalt und der Besuch diverser Fernsehstudios. Nachmittags wird die Gruppe dann in den Gebäuden des FSK, eine Einrichtung der Filmwirtschaft e. V. in Wiesbaden, sich mit der Einstufung von Filmen in Alterstufen der freiwilligen Selbstkontrolle beschäftigen. Im Laufe der Besichtigung wird es auch eine Filmvorführung geben, mit anschließender Diskussion hinsichtlich der Kriterien zur Altersfreigabe.Am Donnerstag, 08. April 2010 ist das Ausflugsziel die Stadt Wetzlar. Thema des Ausfluges werden die menschlichen Sinneswahrnehmungen sein. Dazu bietet die Stadt Wetzlar zwei ansprechende Ausflugsziele an: Das Dunkelkaufhaus zeigt den Besuchern auf eindrucksvolle Weise wie der Alltag ohne Sehen funktioniert und schärft in einzelnen Verkaufsräumen die übrigen Sinneseindrücke. Im Verlauf des Optikparcours der Stadt Wetzlar steht dann das Sehen wieder ganz im Vordergrund. Gemütlich durch die Stadt schlendern und dabei allerlei optische Phänomene erleben und begreifen, darum geht es beim Zweiten Teil des Tages. Beide Ausflüge sind Kooperationsveranstaltungen mit den Jugendpflegen der Gemeinden Brechen, Selters Ts. und Weilmünster. Die Plätze im Reisebus sind beschränkt, der Jugendpflege Villmar stehen jeweils zehn Plätze zur Verfügung. Weitere Info und Anmeldeunterlagen liegen in den Verwaltungsgebäuden des Marktfleckens Villmar aus. Für Rückfragen steht Ihnen die Jugendpflege gerne zur Verfügung. Tel. 06482-6077-17 oder Email: helder.machado@villmar.de jeweils montags und mittwochs.
Marktflecken Villmar, 23.02.2010 Gut angenommen werden die zusätzlichen Sammeltermine für Sonderabfall auf der Kreisabfalldeponie in Beselich (an der B49). Die zusätzlichen Sonderabfalltermine auf der Kreisabfalldeponie in Beselich finden an jedem ersten Donnerstag im Monat von 8.00 bis 14.00 Uhr und einmal im Monat an einem Samstag von 8.00 bis 12. 00 Uhr statt. Diese Samstagstermine entnehmen Sie bitte dem Abfuhrkalender 2010 (in roten Buchstaben DEP) Im Abfuhrkalender finden Sie auch die Sammeltermine für die einzelnen Stadt- bzw. Ortsteile sowie die Regionalen Zusatztermine in Limburg, Weilburg, Bad Camberg, Hadamar und Weilmünster. Weitere Infos betreffend Sonderabfall finden Sie unter www.AWB-LM.de/Informationen/Sonderabfälle.
NNP, 20.02.2010
Villmar. Das Museumskonzept hat etliche Zuschauer in der König-Konrad-Halle überzeugt. Harald Ristau, Vorsitzender des Kreis-Naturschutzbunds, Seelbach: «Das Konzept überzeugt mich, es hat Hand und Fuß. Jetzt ist Villmar am Drücker.»
Axel Paul, Gemeindevertreter der AAV: Die Gemeindevertretung hat sehr verantwortungsbewusst gehandelt, indem sie die Kosten von vornherein gedeckelt hat. Wir dürfen uns die Zukunft nicht wegen eines finanziellen Engpasses verbauen. Das Lahn-Marmor-Museum soll in Villmar stehen – und nicht woanders!
Wolfgang Schön, Villmar, Vorsitzender des Verschönerungsvereins, Mitglied im Lahn-Marmor-Museumsverein: «Wir haben hier die Möglichkeit, etwas Einmaliges zu leisten. Wenn es ein Lahn-Marmor-Museum gibt, dann gehört es nach Villmar.» Eine weitere Zuschauerin meinte sogar: «Wir wäre ja hirnrissig, wenn wir uns gegen ein Museum entscheiden würden.» goe
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Bezeichnung |
Preis |
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Bilder zur Geschichte Villmars 1053 – 2003 (950 Jahre Villmar) |
15,00 € |
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Villmar – Geschichte und Gestalt (Chronik) |
13,00 € |
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Villmar mit seinen Ortsteilen – Im Wandel der Zeit (Bildband) |
10,00 € |
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Seelbach 850 Jahre 1154 – 2004 |
18,00 € |
Erwerben können Sie diese im Rathaus der Gemeindeverwaltung Villmar, Peter-Paul-Str. 30, Zimmer 2 und Zimmer 3.
Wir wünschen Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010.
Das Programm «Unserm Dorf mehr Leben geben» der Gemeinde Villmar ist erfolgreich angelaufen. Gestern konnte Bürgermeister Hermann Hepp (CDU) sich vom ersten erfolgreich abgeschlossenen Projekt in Weyer überzeugen.
Villmar-Weyer. Ute Heyder hatte nach der für Bürger des Marktfleckens kostenfreien Fachberatung durch den Brechener Fachmann Stephan Dreier ein altes Haus in der Laubusstraße für 70 000 Euro renovieren lassen. Die Gemeinde gab laut Hepp im Rahmen des Programms einen Zuschuss von 6000 Euro dazu. Je nach Investitionssumme könne die Gemeinde bis zu 8000 Euro pro Einzelprojekt bewilligen, teilte der Bürgermeister mit.
Heyer hatte das Gebäude im Ortskern 2001 für 140 000 Euro gekauft, nachdem die Vorbesitzerin gestorben war. Heyder stammt aus Aschaffenburg, kam aber durch ihr Studium zur Ingenieurin (Fachbereich Chemie) nach Wiesbaden. Nach vielen Jahren im Rhein-Main-Gebiet wollte sie wieder aufs Land ziehen und wegen der guten Autobahnanbindung in den Raum Bad Camberg. Durch Zufall wurde sie auf das Objekt in Weyer aufmerksam und griff sofort zu.
Sie habe bewusst kein neues Haus im Neubaugebiet bauen wollen, weil Neubaugebiete oft nur Schlafstätten seien und nicht den Charme alter Ortskerne hätten, erzählte Heyder. In diesem sei durch eine bessere Altersdurchmischung noch mehr Leben drin. In Weyer habe sie auch mit der Nachbarschaft Glück gehabt.
Heyder liebt alte Häuser, weil die ihrer Meinung nach Geschichten zu erzählen haben. Die Immobilienbesitzerin konnte aber für ihr Haus nicht mehr das zwischenzeitlich ausgelaufene Dorferneuerungsprogramm nutzen, weil sie sich in der Anfangszeit in Weyer nach eigenen Angaben nicht überschulden wollte.
Mit ein paar Jahren Abstand sei das Programm «Unserm Dorf mehr Leben geben» für sie aber genau richtig gekommen. Dreier sagte, dass eine Fachberatung vor einem Start der Sanierungsarbeiten wichtig sei, weil nur ein Architekt das Gebäude als Gesamtes sehe. Da sein Büro von der Gemeinde bezahlt werde, er die späteren Architektenaufträge der privaten Investoren nicht übernehme, könne er die Hausbesitzer neutral beraten. Der Hauptpunkt bei einer Sanierung sei die Nachhaltigkeit.
Bei Heyders Anwesen in der Laubusstraße machte es nach Meinung Dreiers keinen Sinn, das alte Fachwerk wieder offenzulegen. Er gab Heyder den Tipp, das Gebäude zunächst trockenzulegen und die angefaulten Grundschwellen erneuern zu lassen, bevor man an die Wärmedämmung geht. Mit dieser sowie einer dem modernsten Stand entsprechenden Ölbrennwertheizung könnten künftig enorme Energiekosten eingespart werden. Dreier empfahl der Hausbesitzerin mineralischen Putz, damit das Haus künftig besser «atmen» könne und nicht durch Billigmaterialien die kommenden Jahre schon wieder neue Schäden entstehen könnten.
Bürgermeister Hepp meinte, der Marktflecken wünsche sich mehr Leute wie Ute Heyder, die die Vorzüge des Wohnens in alten Ortskernen erkennen und dort investieren würden. Denn es nütze ja nichts, wenn die Gemeinde viel Geld in die Ortskerne stecke, dort aber irgendwann massenhaft verfallene, leerstehende Häuser zu verzeichnen seien. Die mit dem Programm verbundene Aussicht auf Zuschuss sowie die kostenfreie Beratung würden hoffentlich viele Villmarer dazu bewegen, über die Umnutzung alter Gebäude nachzudenken, wünscht sich Hepp.
Einen solch großen Garten, wie ihn Heyder hinter dem Haus habe, den bekomme man in einem Neubaugebiet beispielsweise nicht, warb Dreier für ein Umdenken der Bürger.
Wer Fragen zu dem Programm hat oder gleich
einen Beratungstermin vereinbaren möchte, kann sich ans Gemeindebauamt,
Telefon: (0 64 82) 60 77 11 (Ute Schwarz) bzw. E-Mail Ute.Schwarz@villmar.de,
oder gleich ans Architekturbüro Dreier, Telefon: (0 64 38) 83 49 80 bzw.
E-Mail architekturbuero-dreier@t-online.de wenden.
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Marktflecken Villmar, 27.11.2009
Die Aufforderungen, Süßigkeiten zu bekommen oder andernfalls einen Streich zu spielen, haben leider Auswüchse angenommen, die in keinem Verhältnis mehr zu „Halloween“ stehen. Die Gemeindeverwaltung Villmar wurde über Streiche informiert, die als Sachbeschädigung einzuordnen sind. Gerade im Ortsteil Weyer wurde ein Fall von Sachbeschädigung an einem Anwesen im Talerweg gemeldet. Es wird daher seitens der Gemeindeverwaltung gerade an die Eltern der Kinder appelliert, entsprechend auf ihre Sprösslinge einzuwirken.
Marktflecken Villmar, 25.11.2009
Änderungen im Filialnetz im Ortsteil Aumenau
Die Deutsche Post AG wird am 19.01.2010 am bisherigen Standort, Hofackerstraße 1 zusammen mit Frau Elke Kuhns einen Verkaufspunkt für Brief- und Paketmarken eröffnen. Dort können Kunden Briefmarken-Sets mit den gängigsten Porto-Werten sowie Päckchen- und Paketmarken erwerben. Portoermittlung und Sendungsannahme sind hier nicht vorgesehen. Für die Einlieferung stehen den Kunden ein Briefkastennetz, die Paketboxen und Packstationen sowie bei Bedarf auch die Filialen zur Verfügung.
Zusätzlich ist vorgesehen, am Standort Villmar-Aumenau einen Mobilen Post-Service einzurichten. Der Mobile Post-Service wird durch den Brief- und Paketzusteller direkt an der Haustüre erbracht, der dabei auch Sendungen annimmt.
Über den Einsatz des
Mobilen Post-Service wird die Deutsche Post AG rechtzeitig informieren.
Die Kunden können die Zusteller direkt auf den Mobilen Post-Service
ansprechen oder mit einer kostenfreien Postkarte diesen Service gezielt
anfordern.
Schreiben der Deutschen Post....hier