Präventionskommission

 
 

22.01.2009

 

Straftaten im Kreis Limburg-Weilburg weisen einen leichten Rückgang auf

 

Der Chef der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, Herr Volker Pfeiffer, hat Mitte Januar 2009 die Kriminalstatistik für das vergangene Jahr vorgelegt. Wurde in Hessen 2008 ein Rekordwert in der Aufklärungsquote mit 57,1 Prozent erreicht, so konnten die Polizisten in Limburg-Weilburg den Wert noch toppen. Ihre Aufklärungsquote lag bei 57,7 Prozent. Die Anzahl der polizeilich registrierten Straftaten ging landesweit um 3,2 Prozent zurück. Im Landkreis Limburg-Weilburg wurden im vergangenen Jahr 9839 Straftaten aufgenommen, das ist ein Rückgang um 1,4 Prozent.

 

Ein positiver Trend zeichnet sich in der Mehrzahl der 19 Kommunen ab: In drei Städten und zwölf Gemeinden hat die Zahl der registrierten Straftaten abgenommen. Zunahmen an Straftaten gab es lediglich in Limburg, Löhnberg, Bad Camberg und in Waldbrunn.

 

Räumliche Verteilung der Kriminalität

 


 

08.05.2008
 

Präventionskommission des Marktfleckens Villmar nahm ihre Arbeit auf

 

Am 19.02.2008 fand auf Anregung des Gemeindevorstandes und auf Beschluss der Gemeindevertretung vom 14.12.2007 die erste Sitzung der Präventionskommission statt. Bürgermeister Hepp sieht hier eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, denn es ist in jedem Fall besser, Straftaten zu verhindern, als sie zu verfolgen und zu bestrafen.

 

Zur Auftaktveranstaltung waren der Leiter der Polizeidirektion Limburg-Weilburg, Herr Polizeidirektor Volker Pfeiffer (gleichzeitig auch Geschäftsführer der Präventionskommission auf Kreisebene) sowie der Pressesprecher und Jugendkoordinator Bruno Reuscher anwesend und diskutieren mit den Kommissionsmitgliedern.

 

Die Schwerpunkte der zukünftigen Arbeit werden sich an den Belangen der Bürgerinnen und Bürger des Marktfleckens orientieren. So ist es wichtig, in die Ortsteile hinein die Belange der Bevölkerung auf Sicherheit und Ordnung ernst zu nehmen, sie zu hören und auch Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

 

Tenor des ersten Gespräches war es, eine ergebnisoffene Diskussion zu führen. Die Arbeit der Kommission soll sich nicht nur auf die Jugendarbeit beschränken, sondern soll den Bürger von der Jugend bis ins Alter begleiten und so versteht sich die Kommission als Ansprechpartner der Bürger. Gerade im Hinblick auf die Jugend sollten wir den Jugendlichen Gesprächsbereitschaft zeigen. Jederzeit auch die Belange der Jugend zu hören ist eine Zielsetzung der Kommission, dadurch Integration zu fördern, Alkoholmissbrauch zu reduzieren sowie Sachbeschädigungen zu minimieren. Wichtig ist es ebenfalls, gerade im Hinblick auf Jugendarbeit die positiven Ansätze in den Ortsteilen darzustellen. Positive Jugendarbeit in den Vereinen, funktionierende Jugendräume, gelungene Freizeiten sind positive Erfahrungen aus der Jugendarbeit. Jedoch gilt es auch, die Ängste der Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen.

 

Die Kommission soll eine ständige Einrichtung sein und mit der fachkompetenten Besetzung (aus dem Bereich der Jugendarbeit, Justiz und Polizei) werden wir weiter über die Arbeit und die Erfolge der Kommission berichten. Ein Appell geht an unsere Bevölkerung, diese Kommission zu unterstützen und - so hoffen wir - ein gutes Miteinander im Marktflecken Villmar zu erzielen. Haben Sie Fragen, haben Sie Ängste, haben Sie auch Worte des Lobes, so können Sie diese bei den Mitgliedern der Kommission, aber auch bei dem Bürgermeister des Marktfleckens Villmar äussern unter der Telefonnummer 06482/91210 oder unter der Internetadresse gemeinde@villmar.de.

 

Die Kommission setzt sich wie folgt zusammen:

 

Herrn Peter Fink, Aumenau

Herrn Stefan Lorber, Aumenau

Herrn Walter Haas, Villmar

Frau Sabine Günther, Villmar

Frau Cornelia Peter-Beeck, Weyer

Frau Konstanze Dresen, Villmar

Frau Nina Müller, Villmar

Herrn Andreas Hübner, Weyer

Herrn Uwe Eller, Falkenbach

Herrn Jens Wirbelauer, Aumenau

Herrn Michael Riemer, Langhecke

Herrn Oliver Link, Seelbach

 

Villmar, 25.02.2008

gez. Hepp, Bürgermeister